Situation der sächsische Bauern

Sachsens Bauern blicken auf ein zweites verlustreiches Wirtschaftsjahr 2016 in Folge zurück. Milchbauern, Schweinehalter, Ferkelerzeuger, Geflügelhalter sowie Ackerbauern haben stark unter den niedrigen Erzeugerpreisen gelitten. Die meisten landwirtschaftlichen Betriebe im Freistaat verzeichneten im abgelaufenen Wirtschaftsjahr erhebliche Gewinneinbußen und Einkommensrückgänge. Am härtesten traf es die gesamte tierische Veredlung. Darauf verwies der
Landesbauernverbandes im Rahmen seiner traditionell zum Jahresauftakt stattfindenden Pressekonferenz.

Über den Ernst der Lage ist sich auch der Sächsische Landwirtschaftsminister bewusst. Auch ihn befragten wir wenige Tage vorher zur Situation in seinem Ressort.

O- Ton Thomas Schmidt – Sächsischer Landwirtschaftsminister

Für Kontraproduktiv hält Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft die Forderung des Umweltbundesamtes die Mehrwertsteuer für Milch- und Fleischprodukte zu erhöhen.

O- Ton Thomas Schmidt – Sächsischer Landwirtschaftsminister

Klare Worte für 2017 fand Wolfgang Vogel der Präsident des Landesbauernverbandes. Er erklärte: Wir rechnen für das Jahr 2017 mit einer im Durchschnitt leichten Erholung der Unternehmensergebnisse, jedoch auf niedrigem Niveau. Das gilt insbesondere für Milchvieh- und Veredelungsbetriebe.“

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