Radwegebau B175 kommt ins Rollen

In den Radwegebau entlang der ehemaligen Bahnlinie KB 528 zwischen Rochlitz und Waldheim ist in den letzten Tagen ist vor allem medial viel in Bewegung gekommen. Für eine schnellere Umsetzung eines durchgängigen Radweges an der B175 und der S 36 spricht sich auch der grüne Landtagsabgeordnete Wolfram Günther aus. Er hatte sich in die Debatte eingebracht.

O- Ton Wolfram Günther – MdL BÜNDNIS 90 / Die GRÜNEN

Das Bewegung in den Bau des Radweges kommt wird in den Rathäusern der Anliegerkommunen wohlwollend zur Kenntnis genommen.

O- Ton Thomas Arnold Bürgermeister der Stadt Geringswalde

Die Anliegerkommunen haben das Land entlang der ehemaligen Bahnstrecke erworben und einen Teil davon dem LASUV zur Verfügung gestellt und somit letztendlich ihre Unterstützung für das Projekt signalisiert.

O- Ton Thomas Arnold Bürgermeister der Stadt Geringswalde

In vier Bauabschnitten soll der Radweg von Rochlitz nach Waldheim gebaut werden. Die Umsetzung des ersten 8, 3 Kilometer langen Teilstückes von Geringswalde nach Waldheim könnte laut LASUV Ende 2017 beginnen. Auf den Radweg wartet auch der Harthaer Bürgermeister.

O-Ton Ronald Kunze – Bürgermeister der Stadt Hartha

Neben Impulsen für das Freizeitangebot in der Region verspricht sich der Bürgermeister auch einen Mehrwert in Sachen Tourismus.

O-Ton Ronald Kunze – Bürgermeister der Stadt Hartha
Bis soweit ist wird es noch eine Weile dauern, aber in Geduld haben sich die Kommunen ja schon seit der Stilllegung der Strecke üben müssen.

O- Ton Thomas Arnold Bürgermeister der Stadt Geringswalde

2014 ist der Radweg in die sächsische Radverkehrskonzeption aufgenommen worden. Trotz Einstufung in die höchste Priorität bedeutet das eine vollständige Umsetzung bis 2025. Wolfram Günther dauert das zu lang. Er sieht Handlungsbedarf beim Freistaat.

O- Ton Wolfram Günther – MdL BÜNDNIS 90 / Die GRÜNEN

Rund vier Millionen Euro soll dieses Projekt, laut Zeitungsberichten, kosten. Die Zahl wollte das LASUV gegenüber Mittelsachsen TV nicht bestätigen. Ein Grund könnte sein, dass im vierten Bauabschnitt mit Sonderuntersuchungen und längeren Planungszeiträumen wegen der ausgewiesenen europäischen FFH- und Vogelschutzgebiete zu rechnen ist.

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