Der Winter, Winterdienst und die Straßenverhältnisse

In diesem Winter war der Winterdienst wesentlich mehr im Einsatz als im vergangenen Jahr. Die Straßenmeistereien in Mittelsachsen verbrauchten deutlich mehr Streusalz. In dieser Saison waren es bisher rund 13 500 Tonnen, teilte das Landratsamt auf Nachfrage mit. In der Wintersaison 2015/16 verbrauchten die sechs Straßenmeistereien insgesamt rund 10.200 Tonnen. Wie es weiter heißt, wird Salz nach geordert, um den Winterdienst auch in den nächsten Wochen gewährleisten zu können. Die Lager seien derzeit noch mit rund 4800 Tonnen Streusalz gefüllt.

Auch in Sachen Winterschäden sind die Straßenmeistereien in Mittelsachsen unterwegs um die ersten Folgen des Winters zu reparieren. Schon jetzt sind zum Teil schwerere Schäden sichtbar. Dies betrifft vor allem die Straßen, in die es immer wieder bauliche Eingriffe gab und die ohnehin schon einen sehr schlechten Zustand hatten.

Da die Wetterprognosen weiterhin Temperaturen um den Gefrierpunkt vorhersagen, wird die Schädigung fortschreiten. Erst dauerhaft höhere Temperaturen machen dann konkret weitere Schäden sichtbar. Es ist aber jetzt schon sicher, dass die Schäden größer werden, als im vergangenen Jahr“, erklärt der zuständige Referatsleiter Dirk Schlimper.

Der häufige Wechsel von Frost und Tauwetter beansprucht die Straßen sehr stark. Tauen die eingeschlossenen Eislinsen, die zuvor zu Straßenhebungen verursacht haben auf, entweicht das überschüssige Wasser. Der entstandene Hohlraum kann dann zum Riss oder Loch in der Fahrbahndecke führen.

Ende März/Anfang April sollen alle Schäden des Winters aufgenommen werden. Dann findet eine Befahrung auf den Bundes- und Staatsstraßen gemeinsam mit dem Landesamt und auf Kreisstraßen durch den Landkreis allein statt.

 

 

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