Die Stadt Waldheim beantragt keine Fördermittel

Die Stadt Waldheim beantragt keine Fördermittel für die Erschließung der Gebiete beantragen, welche momentan in Sachen schnelles Internet unterversorgt sind.
Diesen Beschluss fassten die Stadträte am Donnerstagabend bei einer Sondersitzung einstimmig. Die Erschließung wäre sehr aufwändig und teuer. Die Kommune müsste bei der Finanzierung einen Eigenanteil von ca. 500.000 Euro tragen.
Die Entscheidung fiel auf Grundlage eine Machbarkeitsstudie. Diese hatte die Tele-Kabel-Ingenieurgesellschaft (TKI) mbH aus Chemnitz erstellt. Uwe Hofmann von der TKI erklärte, dass die Erstellung in mehreren Schritten erfolgte.
Dazu haben sie den Breitbandatlas der Bundesregierung angeschaut. Dort sind die Gebiete ersichtlich wo Datenraten unter 30 Mbit anliegen.
Weiterhin habe eine Anfrage bei der Telekom habe ergeben, dass der Konzern für den Großteil der Region innerhalb der kommenden drei Jahre einen Ausbau plant. Anschließend habe die TKI ermittelt, wie viel die Erschließung der verbliebenen Orte kostet: Technologie abhängig wären das zwischen 5,2 und 5,8 Millionen Euro.
Statistisch bedeutet das von 2280 Adresspunkte in Waldheim befinden sich 300 sich im unterversorgten Bereich. Das betreffe insgesamt 546 Personen. Unter dem Strich müssten zwischen 95.00 und 10.500 Euro pro Anschluss investiert werden, verdeutlichte der kaufmännische Leiter TKI.
Die Stadt will über Alternativen suchen hat sich dafür im Ratsbeschluss eine Klausel eingearbeitet.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*