Erstes Heimspiel, erster Heimsieg in diesem Jahr

Am 04. März präsentierte sich die 1. Mannschaft des SV Germania Mittweida in der Landesklasse Mitte zum ersten Mal zu Hause. Dabei war die Erwartungshaltung nach dem 3:1 Sieg in Meißen für die Schneiderschützlinge hoch gelegt. Immerhin 90 Zuschauer wollten die Partie sehen. Gegner an diesem Tag war die Mannschaft des

SV Bannewitz. Der Tabellenzehnte Zschopaustädtern geriet von Anfang an unter Druck. Die Platzherren wollten die 3:2 Niederlage aus der Hinrunde vergessen machen. In der vierten Minute hatte nach einem Freistoß von Hönig, – Pietsch die erste Chance für die Gastgeber.

Das Spiel über weite Strecken eine zähes Ringen. Die Germania war dabei das spielbestimmende Team. Die Gäste standen tief drin und gewährten dem Gastgeber viele Standards. Mittweida konnte sie nicht zu seinem Vorteil nutzen. Daran änderte weder drei Freistoß von Andreas Hönig noch der Eckball von Silvio Grötzsch etwas.

Wilsdorf hatte es hier mit dem Kopf versucht. Da waren 12 Minuten gespielt.

Das Spiel welches Trainer Schneider anschauen musste keine schönes, wenn auch seine Schützlinge das agilere Team war. In der 26. Minute sah er dann diesen Einwurf ausgeführt von Wilsdorf. Rüssel fackelte nicht lange, aber der Bannewitzer Torhüter Daniel Scheuermann war auf dem Posten. Er war an diesem Tag, das kann man vorwegnehmen, der beste Mann seines Teams.

Aber der beste war nicht gut genug. Den Eckball von Silvio Grötzsch nicht weit genug abgewehrt brachte Mohanad Salim zurück in den Strafraum und Patrick Richter mit Technik und einem Sonntagsschuss am Samstagnachmittag. 35 Minuten waren da gespielt. Das 1:0 gefiel Trainer Schneider. Er wollte die Führung natürlich gern ausbauen. Seine Jungs auch. Salim verpasste hier nur knapp. Da hätte es nach 36 Minuten schon 2:0 stehen können.

Wie schnell es anders kommen kann verdeutlicht die nächste Szene. Der Freistoß

von Paul Szuppa hätte alles auf den Kopf stellen können. Glück für die Germania und

ihren Torhüter Uwe Katzer. Da waren 40 Minuten gespielt. In der 41. Minute kam dann Germania noch einmal zum Zug, aber es blieb beim 1:0 bis zur Halbzeit.

Dieses Spiel bis dahin alles andere als ein rauschendes Fußballfest. Scheinbar sollte sich das ändern. Salim verzog hier knapp. In der selben nämlich der 46. Minute versuchte sich auch Silvio Grötzsch noch verfehlte er sein Ziel.

Germania kam weiter über Standards und Wilsdorf warf ein. Mohanad Salim konnte kein Kapital daraus schlagen. Auch bei der nächsten Ecke von Grötzsch auf Pietsch

kam nichts zählbares heraus. Aber Germania wollte endlich den Deckel drauf machen. Und Andreas Hönig tat es mit diesem Freistoß aus gut 40 Metern. Hier sah der Bannewitzer Keeper nicht gut aus. 52 Minuten hatte es gedauert bis die Germania das 2:0 nachlegte.

Die Schneiderschützlinge hatten Blut gelegt. Das Tor von Kevin Frieden, zählte nicht

Die Unparteiischen entschieden auf Abseits.

Den Freistoß von Andreas Hönig in der 55. Minute pflückte Torhüter Scheuermann souverän vom Himmel.

Fünf Minuten später erzielte Silvio Grötzsch aus für die Gäste abseitsverdächtiger Position das 3:0.

Wenn die Gäste etwas mutiger gespielt hätten, hätten sie bemerkt, wie gut ihre Chancen standen, weil die Abwehr der Mittweidaer tat das nicht. Hier gibt es Potential in Sachen Zuordnung und Umkehrspiel.

In der 67. Minute gab es dann Eckball für die Germania. Die Ecke kam von links und Richter durch Kapitän Stephan zu Fall. Den Elfmeter verwandelte der gefoulte Spieler selbst.

Das war zu viel für die Bannewitzer Seele und versuchten es mit dieser Freistoßvariante. Das war nicht schlecht gemacht.

Germania war zu jederzeit in der Lage entsprechend zu antworten. Hier verzog Kevin Frieden. Da waren 76 Minuten gespielt.

Der Germania nahm einen Gang raus und spielte die Partie sicher nach Hause. Auch wenn Mohanad Salim hier noch einmal eine gute Gelegenheit hatte. Die Vorlage kam von Silvio Grötzsch.

Die letzte Chance des Spieles hatte Nico Götze in der 45. Minute.

Dann war Schluss in Mittweida. Der Sieg mehr als verdient, hätte durchaus noch etwas höher ausfallen können. Am 11. März kommt Hartmannsdorf und am 25. der BSV 68 Sebnitz nach Mittweida. Das wäre eine gute Gelegenheit die Schneiderschützlinge zu unterstützen und die 150 Zuschauermarke zu knacken. Also auf geht’s und einfach noch einen mitbringen.

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