Herbst setzt sich durch

Zu Frühlingsbeginn setzt sich in Mittweida der Herbst durch. Torsten Herbst wird die sächsische FDP in den Bundestagswahlkampf führen. Ein gutes halbes Jahr vor der Parlamentswahl läuteten Sachsens Liberale auf ihrer Landesvertreterversammlung in Mittweida den Wahlkampf ein. Dabei wählten die Delegierten Torsten Herbst auf den Spitzenplatz ihrer Landesliste.
Bei der Wahl setzte sich der 43-jährige Generalsekretär und Diplom-Kaufmann Herbst im ersten Wahlgang gegen die Kandidaten Prof. Dr. Thoralf Gebel und Robert Malorny (beide Dresden) durch. Für Herbst stimmten 125 der 249 Delegierten.
Auf Listenplatz zwei wurde der Rechtsanwalt und ehemalige sächsische Justizminister Dr. Jürgen Martens aus Meerane gewählt. Er setzte sich gegen drei Mitbewerber im dritten Wahlgang durch.
Auf Platz drei wurde Frank Müller-Rosentritt aus Chemnitz und auf Platz vier Philipp Hartewig, Landesvorsitzender der Jungliberalen Aktion Sachsen, gewählt.
Vorher stimmte Landeschef Holger Zastrow in seiner Rede die Basis auf den Wahlkampf ein und warb für den Wiedereinzug der FDP in den Bundestag.
Es sei wichtig, erklärte Zastrow, dass die Liberalen in einer „außerordentlich aufgeregten Zeit“ als Stimme des Ausgleichs und der politischen Vernunft zurück in den Bundestag kämen.
Er selbst verzichtete auf eine Kandidatur. Er sei nie Berufspolitiker gewesen und wolle es auch nicht werden, begründete Zastrow den Schritt.

 

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