Sachsens IKT-Branche wächst weiter überdurchschnittlich

Nach einer aktuellen Datenerhebung des Sächsischen Staatsministeriums für 
Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA), die pünktlich zur CeBIT fertig gestellt 
wurde, liegt die Zahl der Beschäftigten in der Informations- und 
Kommunikationstechnologie (IKT)-Branche in Sachsen bei über 60.000 Menschen. 
In etwa 2.300 Betrieben wird ein Gesamtumsatz von circa 14 Mrd. Euro erwirtschaftet.

Damit steigt die Zahl der Beschäftigten der Branche im Vergleich zur Datenerhebung 
2014 insgesamt um 4 Prozent, der Umsatz um 9 Prozent. Den höchsten 
Beschäftigungszuwachs verzeichnet der Bereich Software mit 10 Prozent Wachstum 
(auf 23.200 Beschäftigte) bei etwas über 3,1 Mrd. Euro Umsatz (+ 13 Prozent). Das 
größte Umsatzwachstum  weist die IKT-Warenproduktion mit einem Zuwachs von 29 
Prozent (auf 4,2 Mrd. Euro) über den Erhebungszeitraum von zwei Jahren auf – bei 
nahezu konstanten Beschäftigungszahlen.

„Die IKT-Branche ist ein wichtiger Bestandteil der sächsischen Gesamtwirtschaft. 
Ihre ökonomische Bedeutung geht deutlich über die aufgeführten Kennzahlen hinaus. 
IKT als Grundlage der Digitalisierung – in Unternehmen und in deren Produkten – 
ist von strategischer Bedeutung für den zukünftigen Erfolg der sächsischen 
Wirtschaft“, so Wirtschaftsminister Martin Dulig. „Ich freue mich insbesondere, 
dass die Software-Branche mit so anhaltend hoher Dynamik in Sachsen wächst. 
Industrie 4.0, automatisiertes und vernetztes Fahren sowie das Internet der Dinge 
werden mehr und mehr zum Treiber dieses Wachstums.“

Gemäß Datenerhebung des SMWA setzt sich die IKT-Branche aus spezialisierten 
Unternehmen des produzierenden Gewerbes (IKT-Warenproduktion), Unternehmen der 
Software-Branche (Software), Unternehmen die in ihrer Haupttätigkeit Handel mit 
IKT-Gütern oder Service-Leistungen im Bereich IT und Telekommunikation anbieten 
(IKT-Dienstleistungen und Handel), spezifischen Zulieferern und Dienstleistern der 
Mikroelektronik und Photovoltaik sowie branchenbezogenen außeruniversitären 
Forschungseinrichtungen zusammen.
Quelle: Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SWMA)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*