Germania gewinnt Spitzenspiel

Es war das Topspiel am 20. Spieltag in der Landesklasse „Mitte“. Dabei empfing der Tabellenzweite aus Mittweida seinen Verfolger, den BSV 68 Sebnitz. Und die Partie hielt was sie versprach zumindest aus Mittweidaer Sicht.

In der 6. Minute gab es nach diesem Schuss von Salim den ersten Aufreger. Schiedsrichter Haubner konnte kein absichtliches Handspiel erkennen und ließ zurecht weiterspielen. In der siebenten Minute versuchte es Patrick Richter mit Durchsetzungsvermögen und Präzision. Keine Chance für den Sebnitzer Keeper Dominik Oppitz. 1:0.

Ein Start so richtig nach dem Geschmack der Gastgeber. Und die Zschopaustädter wollten mehr. Den Freistoß von Grötzsch verlängerte Richter aber Oppitz mit Klasse Parade. Pietsch verpasste nur knapp. Der Weckruf von Gästetrainer Rahle war nicht zu überhören.

Dann nach einer knappen Viertelstunde kamen die Gäste über links. Aber Germania Schlussmann Geiger fing die Eingabe von Stefano Krause ab.

3 Minuten später Einwurf für Mittweida über Wilsdorf. Der Ball kam zurück, Pietsch verlängerte. Glück für Sebnitz.

Die Schneidschützlinge das dominierende Team auf dem Platz und wenn es sein musste waren sie über drei Stationen vor des Gegners Tor. Das Eis war riesig groß die Sahne zu dünn.

Richter machte das hier das unmögliche möglich. Chance vertan. Das mussten auch die 80 Zuschauer zur Kenntnis nehmen. Der Freistoß von Hönig und die Kopfballverlängerung in der 32. Minute waren einfach zu wenig.

Eine Minute später auf der anderen Seite. Das hatten die Sebnitzer schon mal besser im Griff.

Das Spiel im Griff hatte auch der Unparteiische. Die Schlussphase des ersten Durchgangs zog in Sachen Härte noch mal an. Karten wurden fällig und nach dieser Aktion von Oppitz gegen Grötzsch ein Elfmeter. Patrick Richter vom Strafstoßpunkt eine sichere Bank übernahm Verantwortung. Oppitz im Gästetor konnte seinen Fehler wieder gut machen.

Mit Beginn der 2. Hälfte verstärkten die Sebnitzer ihre Bemühung und hatten schon in der 46. Minute die erste Möglichkeit. Aber Torhüter Geiger sicher.

Die Angriffsbemühungen der Gäste endeten in der 53. Minute im Gehäuse von Sören Geiger. Aber die Unparteiischen erkannten hier eine Abseitsstellung von Stefano Krause.

Das konnte und wollte sich Trainer Schneider nicht länger mit ansehen und gab lautstark Anweisung.

Eckball in der 67. Minute. Silvio Grötzsch legte vor und Kevin Frieden das 2:0 nach.

Die Sebnitzer hatten sich noch nicht aufgegeben und blieben weiter dran. Der Schuss von Pfeiffer kein Problem für Sören Geiger. 69 Minuten sind da gespielt.

In der 77. Minute, Stephan Schöne setzte Sebastian Rummler in Szene, aber kein Problem für Sören Geiger im Mittweidaer Tor.

2 Minuten später hätten die Sebnitzer nach einem Einwurf von Andreas Hönig fast etwas für das Mittweidaer Torekonto getan. Kurt Röllig hatte Glück sein Ball ging am Oppitz-Kasten vorbei.

Auf der anderen Seite waren die Sebnitzer mit diesem Schuss von Krause noch einmal torgefährlich.

Für den Schlussakkord sorgte Andreas Hönig mit diesem Freistoß. Den Ball konnte Oppitz nicht festhalten und Hannes Ryssell kein Kapital daraus schlagen.

Am Ende setzte sich die Germania hoch verdient gegen die Sebnitzer durch und liegt nun fünf Punkten vor den Kunstblumenstädtern. Wenn den Schneiderschützlingen ein Vorwurf zu machen wäre, dann der, dass sie ihre Chancen nicht gut verwerten.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*