50.000. Teilnehmer beim Sachsen-Dreier

Strahlender Sonnenschein, frühlingshafte Temperaturen und ein gut gerüstetes Organisatorenteam sorgten für optimale Bedingungen beim 33. Döbelner Sachsen-Dreier. Ab 06.30 Uhr konnten die Wanderfreunde vom Stadion des ESV Lok Döbeln auf eine der 5 Strecken gehen. Dabei hatten sie die Wahl zwischen der 9, 17, 28, 40 und 50 Kilometerstrecke. Organisiert wird die größte Frühlingswanderung der Region vom ESV Lok und der Stadtverwaltung Döbeln. Ihren Namen bekam die Veranstaltung vor mehr als drei Jahrzehnten von einem Leipziger Wanderfreund.

O-Ton Michael Thürer – Stadtverwaltung Döbeln, Sachgebiet Sport

Die Unterstützung zum Beispiel durch den Bauhof ist immens wichtig, denn der Sachsendreier ist vor allem eine logistische Herausforderung. Knapp 3000 Wanderer auf den Strecken rund um döbeln und Waldheime wollen versorgt werden.

Mehr als 1.000 Liter Tee wurden gekocht, hunderte von Döbelner Fettbemmen geschmiert und an den Verpflegungsstellen verteilt. An insgesamt 5 Verpflegungsstellen konnten die Wanderer eine Pause machen in Masten, Steina, Beerwalde, auf dem Waldheimer Wachberg und in Ziegra kümmerten sich viele fleißige Betreuer um die Wanderer.

Die Strecken waren wie immer optimal präpariert und ausgeschildert. Auch das eine
starke Leistung vieler fleißiger Helfer an der Strecke und im Hintergrund.

Geleitet von den Wegmarkierungen ging es für die Wanderfreunde Etappe für Etappe zum Ziel. Der Stempel auf der Startkarte Zeugnis für die bewältigte Strecke.

Wanderer der längeren Strecken erlebten die großen Eisenbahnviadukte in Limmritz, Steina, Kummersmühle und Diedenhain. Sie sind Teil und Namensgeber der legendären Bahnstrecke „Bankrottmeile“ zwischen Döbeln und Waldheim.

O-Ton Michael Thürer – Stadtverwaltung Döbeln, Sachgebiet Sport

Der Bustransfer machte es möglich die Frühlingswanderung auch vom Markt in Waldheim zu starten. Vier Strecken wurden angeboten. Egal ob die 15, 18, 23, oder.
32 Kilometerdistanz die Motivation der Wanderfreunde stimmte. Zwischen 7.30 und 11.00 Uhr war von hier der Start möglich. An drei Buden erledigten sechs Helfer der Stadtverwaltung Waldheim das Organisatorische. Von hier aus ging es über die 18 Kilometer nach Beerwalde – Talsperre Kriebstein – Kriebethal – Waldheimer Wachberg – und Waldheim Markt. Die Streckenführung immer auch ein touristisches Angebot zum Wiederkommen und Nachwandern.

O-Ton Michael Thürer – Stadtverwaltung Döbeln, Sachgebiet Sport

Wanderer der 17, 28,40 oder 50 Kilometer Strecke hatten die Spitze der Ziegraer Pfarrkirche im Blick, bevor sie am Kontrollpunkt 7 in Ziegra ankamen. Hier gab es Tee und Fettbemme zur Stärkung und den Beleg für die Anwesenheit.

Manch einer nutze die Gelegenheit einen Blick in die kleine im Grundriss fast quadratische Pfarrkirche zu werfen. Sie wurde im 18. Jahrhundert erbaut.

Andere setzten gleich nach der Stärkung ihre Wanderung in Richtung Ziel fort.
Zeit für ein Fazit.

O-Ton Michael Thürer – Stadtverwaltung Döbeln, Sachgebiet Sport

Von Ziegra waren es noch sechs Kilometer bis ins Stadion des ESV Lok in Döbeln. Im Org-Büro wurden die Kilometer und Teilnehmer gezählt. Das mit Erfolg. Knapp 3700 Wanderer gingen auf die Strecke. Der 50.000 Wanderer wurde ausgezeichnet.
Für alle anderen gab es eine Erinnerungsurkunde an den 33. Döbelner Sachsen – Dreier. Der 34. führt am 7. April 2018 zwischen Döbeln und Kloster Altzella entlang der Freiberger Mulde.

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  1. Die 33. Döbelner Frühlingswanderung „Sachsen-Dreier“ ist Geschichte | Sachsen-Dreier

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