Germania mit Kantersieg

Die Schneidschützlinge hatten sich viel vorgenommen als sie den Rasen des Stadions am Schwanenteich betraten.

Abputzen und weitermachen hieß die Devise beim SV Germania Mittweida nach der Niederlage in Coswig. Vor 90 Zuschauern setzte die Germania schon in der ersten Spielminute deutliche Akzente. Tommy Wilsdorf verzog nach einer Ecke von Silvio Grötzsch. In der 13. Minute scheiterte Pittroff. Torhüter Lotzmann ließ er aussteigen, aber Bartels hatte aufgepasst. Das Abspiel auf Mohanad Salim wäre die bessere Option gewesen.

In der 14. Minute meldeten sich die Gäste zum ersten Mal zu Wort. Dabei kam die Mittweidaer Hintermannschaft etwas ins Schwimmen. Bei dem Ball von Jens Zeller agierte Torhüter Katzer unsicher. Aber Rene Großmann konnte kein Kapital daraus schlagen.

Der Germania im Gegenzug nutzte die Räume ließ den Ball laufen und kam gefährlich über die Außen. Das schaute sich gut an, auch wenn Andreas Hönig hier den Ball nicht voll traf. 25 Minuten sind gespielt.

Letzterer führte den nächsten Freistoß aus und legte Richter das Leder auf den Kopf.

In dieser Phase hatten die Schneiderschützlinge nicht nur die Feldüberlegenheit, sondern auch die Lufthoheit.

Aber der Tabellenfünfte aus Gröditz war auch noch da und kam in der 36. Minute mit diesem Freistoß, getreten von Martin Bächler. Katzer mit der Faust vor Partuscheck. Allerdings nicht weit genug. Gröditz setzte noch einmal an, aber Abseits. Die Abwehr des Gastgebers nicht resolut genug.

Die der Gäste war aber auch nicht besser. Denn nach diesem Eckball von Silvio Grötzsch fühlte sich niemand für Mohanad Salim verantwortlich. Ein großer Fehler wie sich herausstellte. Nach 38. Minuten stand es 1:0 für die Mittweidaer. Der Iraker war lange ohne Tor geblieben, nun war er wieder da.

Er leitete auch den nächsten Angriff ein. Seinen Befreiungsschlag konnte Gängler nicht kontrollieren. Richter spielte gedankenschnell auf Pittroff und reagierte auch am schnellsten, als dieser zu Boden ging. 2:0 in der 43. Minute. Torhüter Sven Lotzmann war machtlos.

Das Angriffsspiel der Germania eine Augenweide. Das hatte Potenzial und mit Mohanad Salim dem Herren der Lüfte. 2:0. Auf den Rängen machte der Spruch von der irakischen Wunderwaffe die Runde.

Mit dem 3:0 ging es in die Kabinen und natürlich auch wieder hinaus. Dabei blieb es aber nicht lange denn der Angriffsmotor der Germania Motor lief auf Hochtouren.

Richter, Salim, Wilsdorf und Pittroff 4:0 in der 50. Minute.

Kevin Pittroff und so sah sein Treffer in der Zeitlupe aus.

Bei der nächsten Ecke, wie kann es an diesem Tag anders sein natürlich hoch hereingespielt, verpasste Salim nur knapp.

In der 57. Minute gelang den Gröditzern der Ehrentreffer. Gegen die zu weit aufgerückte Germania- Abwehr setzte sich Zeller im Laufduell gegen Rauthe durch und traf ins lange Eck.

Die Antwort der Gastgeber kam prompt. Drei Minuten darauf. Pietsch über rechts auf Pittroff. Kapitän Grötzsch vollkommen frei,stehend, ließ Lotzmann das Nachsehen. 5:1.

An so einem Tag da läuft es wie geschmiert und es gelingt was eigentlich nicht geht.

Richter 6:1. Der Freistoß kam von Hönig.

Mittlerweile ging es in die 65. Spielminute und sie erinnern sich Eckball Grötzsch und diesmal Kopfball Salim und drin. 7:1. Gröditz kam arg unter die Räder. Und weil es so schön war das Tor in der Verzögerung.

Die Gäste im Gegenzug Hassan Zaro mit diesem Schussversuch in der 68. Minute.

In der 71. Minute wurden die Gäste erneut arg getroffen. Nach Doppelpass mit Grötzsch war Pittroff zur Stelle und sorgte mit dem 8:1 für den Endstand.

In der Schlussphase hätte es für die Gäste noch dicker kommen. Die Zehn hatte quasi schon gewackelt. Grötzsch knapp über das Tor, kurz darauf traf der Germania-Kapitän nach dem Einwurf von Ryssell nur die Latte.

Coach Schneider bewertete das Ergebnis nicht über, denn Gröditzer waren ohne einige ihrer Leistungsträger angereist. Die nächste Aufgabe wartet schon auf die Mittweidaer zum Kreisduell gegen Hartmannsdorf.

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