Pfarrer Johannes Grasemann und Mittweida

Seit fast 15 Jahren ist die Stadtkirche „Unser lieben Frauen“ in Mittweida der Arbeitsort von Johannes Grasemann.

2002 nahm er hier die freie Stelle als Pfarrer an und zog mit seiner Familie in die Zschopaustadt. Seit dem fühlt er sich heimisch in Mittweida.

O- Ton Johannes Grasemann

Die gotische Stadtkirche hat es ihm besonders angetan.

Kein Wunder das er die Sanierung der Chorfassade seiner Kirche von Anfang an sehr aktiv begleitet. Im vorigen Jahr begonnen, sollen die Arbeiten im Sommer beendet sein.

Diesen spannenden Bauabschnitt, und auch den Umbau des Kirchhofes, der 2018 beginnen soll, wird Pfarrer Grasemann aus der Ferne erleben.

O- Ton Johannes Grasemann

Der Charme seines Tuns ist die Arbeit mit Menschen. Dabei schaut der 58jährige Johannes Grasemann nicht auf die Uhr. Seinen Arbeitsalltag beginnt er mit einer kalten Dusche, einem Kaffee und dem Wort Gottes, sagt er.

Dann sondiert er die Lage und bestimmt Aufgaben für sich und die 18 Mitarbeiter.
Zu seiner Tätigkeit gehört auch ein Stück weit Verwaltungsarbeit.

O- Ton Johannes Grasemann

Dass er einen kirchlichen Beruf ergreifen würde, war Johannes Grasemann schon früh klar. Die befreiende, stärkende und orientierende Kraft seines Glaubens vermitteln, das treibt ihn an.

Glaube als froh machende Botschaft praktizieren, schöne Gottesdienste und Feste vorbereiten bzw. gestalten, einschließlich anspruchsvoller Kirchenmusik, das mag er an seinem Wirken.

O- Ton Johannes Grasemann

Pfarrer Grasemann hat eine Menge Kinder getauft und konfirmiert, sowie zahlreiche Paare kirchlich getraut.

Viele Menschen begleitete er in schönen und schweren Stunden.
Die Kraft dafür findet er im Glauben, sagt er.

O- Ton Johannes Grasemann

Manchmal kommt er dabei auch an seine Grenzen.

O- Ton Johannes Grasemann

Kirche öffentlich machen, auch das ist eine Facette im Arbeitsalltag des Pfarrers.

Dazu gehört die Immatrikulationsfeier der Hochschule genauso wie das Verfassen des Gemeindebriefes und die Erstellung von Ausstellungen und Dokumentationen.

O – Ton J. Grasemann

Das wird er – mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Im Frühsommer verlässt Johannes Grasemann Mittweida, um seine neue Pfarrstelle in Riesa anzutreten.

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