Germania gewinnt gegen Heidenau

Die Formkurve der Germaniafußballer ist wechselhafter als das Aprilwetter. Und so standen die Zeichen nicht schlecht, dass nach dem schwächeren Auswärtsauftritt mal wieder ein Sieg fällig wird.

Die 80 Zuschauer im Stadion am Schwanenteich wollten einen Sieg. Das erste Achtungszeichen setzten die Gäste aus Heidenau. In der 3. Minute hätte Paul Kant sein Team in Vorteil bringen können. Aber am Ende landete der Ball in den Armen von Sören Geiger.

Die Germania brauchte 8 Minuten um das erste Mal torgefährlich zu werden. Die Flanke von Nils König wurde am Ende sichere Beute von Torhüter Maximilian Seidel. In der 10. Minute dann dieser Freistoß ausgeführt von Silvio Grötzsch. Der abgefälschte Schuss von Patrick Richter lag gar nicht so schlecht.

Den anschließenden Eckball von Silvio Grötzsch verlängerte Patrick Richter mit dem Kopf und der senkte sich noch gefährlich.

Trainer Schneider nicht gerade die Ruhe in Person wollte hier schon mehr. Auch in der nächsten Szene in Spielminute 17, nach diesem Freistoß von Hönig, hätte er sich ein besseren Abschluss vom Kapitän gewünscht.

Das 0:0 zierte die Anzeigetafel auch noch in der 25. Minute. Das änderte sich auch 3 Minuten später nicht als Grötzsch Mohanad Salim optimal anspielte.

Die nachfolgende Ecke hatte es in sich. Silvio Grötzsch bediente Kevin Frieden und der köpft ins Tor. Schiedsrichter Görke gab den Treffer nicht, ob er die Aktion von Ryssell ahndete bleibt sein Geheimnis. Die Meinung des Publikums war dafür sehr öffentlich.

Germania machte weiter. 33 Minuten waren gespielt da verpasste Hannes Ryssel den Eckball von Sylvio Grötzsch. Eric Klose hatte aufgepasst.

In der 35. Minute kamen die Heidenauer. Über eben diesen Klose und Kant. Sören Geiger sicher.

Auf der anderen Seite hatte Sylvio Grötzsch fast alles richtig gemacht. Sebastian Kindermann konnte seinen Fehler ausmerzen.

Und wenn Du vorn die Dinger nicht reinmachst, dann gibt es was für´s Phrasenschwein. In der 40. Minute besorgte Nico Talke das 0:1.

Auf der anderen Seite konnte Seidel den Ball nicht festhalten aber Pietsch konnte kein Kapital daraus schlagen.

Dann Einwurf von links über Tommy Wilsdorf. Eigentor durch Kraus. Damit ging es in die Kabinen.

Die Schneiderschützlinge konnten damit nicht zufrieden sein. Die zweite Hälfte begann mit diesem Freistoß von Andreas Hönig. Toni Hahn hatte verpasst und Schiedsrichter Görke wegen Abseits abgepfiffen.

In der 55. Minute verletzte sich der Heidenauer Paul Kant bei dieser Aktion mit Luis Wiltzsch. Den traf hier hier keine Schuld. Der Kapitän der Heidenauer fiel aus und musste medizinisch versorgt werden.
Die Gäste unsicher. Das nutzten die Hausherren aus und in der 62. Minute machte Toni Hahn das 2:1.

Aber es war nicht alles Gold was glänzt an diesem Tag. Der Abschluss von Tommy Wilsdorff kein Aushängeschild.

Drei Minuten später in der 67. Spielminute nutzte Kevin Frieden die Chance, die durch einen von Andreas Hönig getretenen Freistoß, eingeleitet wurde. Dafür brauchte er 2 Versuche.

3:1 die Messen waren gesungen. Nils König wollte es ebenfalls noch einmal wissen, aber bei ihm hieß die Endstation Maximilian Seidel. Und in der nächsten Szene, da waren 87 Minuten gespielt, spielte ihm der Wind einen bösen Streich.

Heidenau steckte nicht auf. Eric Klose versuchte es hier noch einmal, aber Torhüter Geiger musste nicht eingreifen. Zu Bemängeln bleibt, das die Abwehrspieler nicht konsequent genug störten.

Allerdings so wie das Burghardt hier gegen Pietsch praktizierte hilft das auch nicht.
Den fälligen Strafstoß verwandelte Silvio Grötzsch in der Nachspielzeit zum 4:1 Endstand. Germania bestätigte die Heimstärke. Ob das am Sonntag in Possendorf reicht wird die Zeit zeigen.

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