Festakt 150 Jahre Hochschule Mittweida

Musikalisch umrahmt von der Bigband der Mittelsächsischen Sinfonie beging die Hochschule Mittweida ihren Festakt zum 150jährigen Gründungsjubiläum.

Am Freitagvormittag begrüßte Rektor Professor Dr. Ludwig Hilmer im größten Spiegelzelt der Welt mehrere hundert Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft sowie der Politik aus Bund, Land und Region.

Unter den Gästen befanden sich auch Nachfahren der ersten Direktoren des „Technikums“ – Carl – Jörg Weitzel und Alfred Udo Holzt sowie internationale Partner und Freunde von Hochschulen in aller Welt.

Ehrengäste waren der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich und die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva- Maria Stange.

In seiner Festrede würdigte der Ministerpräsident die Arbeit der Hochschule Mittweida. Er hob hervor wie beispielhaft die Hochschule für ideale Bedingungen für Forschung und Lehre in Sachsen sei. Dabei verwies er auf das Laserinstitut und das moderne Medienzentrum.

Gemeinsam mit der RTL – Moderatorin Angela Finger- Erben, einer früheren Medienstudentin in Mittweida, platzierte er den ersten von fünf Bausteinen.
Zusammen sollen sie das Logo der Hochschule ergeben. Der Ministerpräsident stand Pate für „Moderne Infrastruktur“.

Pate für die humoristischen Intermezzi stand der Kabarettist Wolfgang Krebs. Er parodierte Edmund Stoiber sehr unterhaltsam. Im weiteren Verlauf des Festaktes ließ er auch Seehofer und Merkel zum Fest der Hochschule gratulieren.

Pate für den zweiten Baustein, „Moderne Hochschule“ stand die Vorsitzende des Hochschulrates Professor Marlies Mosiek-Müller. Sie hob in ihrer Rede hervor, das die Hochschule Mittweida es hervorragend verstanden habe, ihre weltberühmte Stellung als Ingenieurschmiede zu bewahren und dabei die Entwicklung zu einer modernen akademischen Einrichtung zu gehen.

Für den dritten Baustein eine „Transferstarke Hochschule“ war diese Gesprächsrunde zuständig. Gemeinsam erörterten Staatsministerin Dr. Eva- Maria Stange , Landrat Matthias Damm und Oberbürgermeister Ralf Schreiber. Sie erläuterten, welche Bedeutung die Hochschule für den Freistaat, den Landkreis und die Stadt hat.
Der dritte Baustein steht für den Wissenstransfer in die Gesellschaft.

Die Mittweidaer Hochschule ist demokratisch, geschlechtergerecht, international, sagte Rektor Ludwig Hilmer in seiner Rede. Unter der Überschrift „Zurück in die Zukunft . Die Hochschule der angewandten Wissenschaft blickte der Rektor auch auf das zweite Jubiläum des Jahres, 25 Jahre Fachhochschule zurück.

Für die größte Gruppe an der Hochschule – die Studierenden – sprach der Vorsitzende des Studentenrates Gordon Guido Oswald. Er dankte für das Engagement seiner Kommilitonen und ermutigte zur Mitgestaltung von Campus und Hochschulstadt.
Die sechzig Flaggen hereingetragen von internationalen Studenten Beleg für die Weltoffenheit und die zahlreichen internationalen Partnerschaften der Hochschule. Die Weißrussische Studentin Kseniya Vouk war Patin des vierten Bausteins. Er stand für die „Internationale Hochschule“. Sie bestätigte die herzliche Aufnahme und Betreuung ausländischer Studenten in Mittweida.

Den letzten Baustein „Hochschule für alle Lebenslagen“ ist widmete sich

Fünfter Baustein: Hochschule für alle Lebenslagen
Hier will die Hochschule für alle Beteiligten ein attraktiver Ort zum Arbeiten, Studieren und Forschen sein. Mit speziellen Studienbedingungen als Partner für Familie und Studium sowie des Spitzensports. Den letzten Baustein setzte der wohl derzeit prominenteste Student der Hochschule Eric Frenzel.

Nach gut zweieinhalb Stunden ging der Festakt zum 150. Jubiläum der Hochschule Mittweida zu Ende. Darin präsentierte sich die Hochschule prominent, bunt und dankbar. Nach dem Motto „Zurück in die Zukunft“ ging der Blick heute vielfach zurück in die Geschichte und mit besten Aussichten in die Zukunft.

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