Germania Mittweida besiegt Possendorf

Wenn der Tabellenneunte den Tabellenzweiten empfängt, dürfte klar sein wer der Favorit des Spiels ist. Vorausgesetzt der nimmt die Favoritenrolle auch an. Auf dem Papier war alles klar, aber selbiges ist geduldig. Nach dem Eckball von Götze auf Pietsch übernahmen dann die Gastgeber.

In der 18. Minute schickte Andre Heinisch, Rene Schmidt über links. Seine Hereingabe verpasste Hannes Gränitz. Genauso wie Sören Geiger.

Beim Eckball in der 26. Minute getreten von Rene Schmidt dagegen agierte Sören Geiger sehr sicher.

Die SG Empor Possendorf in dieser Phase das gefälliger spielende Team mit Chancen.
Mittweida aber hatte einen Sören Geiger und in der 32. Minute durch Hannes Ryssel eine Möglichkeit in Führung zu gehen. Seine Direktannahme war richtig Klasse.

Eine Minute später versuchte es Pitroff. Die Germania oft mit einem Haken zu viel. Und der Abschluss dadurch überhastet und ungenau.

Lange hatte es gedauert bis Mittweida die Zweikämpfe angenommen hatte, so wie hier Nico Götze. Kevin Pitroff über links suchte Kevin Frieden, aber Mike Milde im Trikot der Possendorfer war einen Schritt schneller. 35 Minuten waren gespielt.

Den anschließenden Eckball verlängerte Hannes Ryssel auf Mohanad Salim. Aber Pierre Oertel im Tor der Possendorfer hatte aufgepasst.

Erneut Eckball, hereingebracht von Götze. Die Faustabwehr vom ansonsten gut agierenden Oertel zu kurz. Philipp Rauthe 0:1. Mit diesem Schuss zeigte er in der 36. Minute wie es gemacht wird.

Dessen ungeachtet Possendorf hielt dagegen. Die Gastgeber mit gutem Kurzpassspiel wurden dabei von den Mittweidaern kaum gestört. Stevens auf Heinisch und über `s Tor.

Auf der anderen Seite die Mittweidaer mit Toni Hahn über rechts, der Ball von Pittroff und Salim verlängert, Wiltzsch zog ab. Oertel mit Glanzparade. 40 Minuten waren hier gespielt.

Auch den Eckball in der 46. Minute von Salim mit dem Kopf verlängert, parierte Oertel prima.

Possendorf nach wie vor voll dabei, kam über rechts mit Heinisch und Schmidt aber Stevens konnte sich nicht durchsetzen. So ging es mit dem 0:1 in die Halbzeitkabinen.

In der zweiten Hälfte setzten die Possendorfer zu Beginn die Akzente. Heinisch hatte den Freistoß von Schmidt verpasst.

In der nächsten Szene spielte Heinisch diesen Pass auf Gränitz. Aber bei den Mittweidaern steht der beste Mann im Tor. 51 Minuten waren da gespielt.

Die Gäste etwas zurückhaltend kamen über rechts. Wiltzsch auf Wilsdorf und der auf Salim. Die Flanke erreichte Kevin Frieden nicht.

Nach 54 Minuten kamen erneut die Hausherren über links mit Hannes Gränitz ohne angegriffen zu werden, kann er Flanken. Kevin Moraweck mit diesem Schuss.

Zehn Minuten später. Possendorf ist immer noch am Drücker. Schmidt mit diesem Schlenzer, aber Geiger machte sich richtig lang und verhinderte Schlimmeres.

In der 78. Minute bemühte sich auch die Germania wieder etwas intensiver. Tommy Wilsdorf mit diesem Einwurf. Ryssel verpasste. Hering schlug den Ball aus dem Sechzehner. Genau auf Philipp Rauthe, aber diesmal blieb sein Distanzschuss folgenlos.

Auf der anderen Seite schickte Philipp Seddig diese Luftfracht in Richtung Geigertor.
Der lag nicht schlecht.

Empor weiterhin das spielerisch bessere Team war in den Zweikämpfen überlegen. Manchmal schien es, als ob die Gäste die Arbeit ihrem Torhüter überlassen. Der allerdings war gut aufgelegt.

Manchmal verliefen sich die Gäste auch in Richtung gegnerisches Tor. Aber die Entscheidung den Angriff abzuschließen, dauerte oft zu lange.

Die Gäste konnten den Ausfall von Grötzsch und Richter nicht kompensieren. Auch wenn hier Salim fast das 2:0 gelungen wäre. Da waren 88 Minuten gespielt.

Der Iraker wollte es nun wissen und setzte zum Flügellauf an. Hier hatten die Gastgeber das Glück auf ihrer Seite.

Aber auch Possendorf hatte Chancen. Florian Müller hatte hier in der Nachspielzeit das Nachsehen.

Dann war Schluss in Possendorf. Die 120 Zuschauer mussten einen Arbeitssieg der Germania registrieren, hatten aber ein solide Partie ihrer Elf gesehen.

Die Germania hat als nächsten Gegner, am Sonnabend, Großenhain.
Da wird sich zeigen, wie teuer die Germania ihre Haut verkauft. Die in Possendorf war sehr dünn.

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