Neues Wohnen in der alten Schürze

Es ist kaum zu glauben, aber in einigen Monaten soll in der alten Schürzenfabrik modernes Wohnen möglich sein. Mehr als zwei Jahrzehnte hat sie leer gestanden die alte Wäsche- und Schürzenfabrik in Mittweida.
Wenn alles gut geht, soll im Sommer hier saniert, in Teilen neugebaut und auch erweitert werden. Ende 2019 sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Dabei wollen die Bauherren historische Elemente bewahren.
Die Volksbank Mittweida hat den unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplex erworben. Die Investitionssumme beläuft sich auf ca. 3,2 Millionen Euro.
Die Fassade werde restauriert, die großen Tore erhalten. Die Dachgauben und die Fenster werden verändert, heißt es aus der Bank. Die historischen Bleiglasfenster sollen geborgen und später im neuen Treppenhaus dekorativ eingesetzt werden. Dabei will der Bauherr Fördermöglichkeiten der Stadtsanierung einbezogen werden.
In der ehemaligen Schürzenfabrik werden nach Fertigstellung 13 Mietwohnungen in verschiedenen Größe und dazugehörige Parkflächen entstehen. Vorgesehen sei auch, an der Rückseite Balkone anzubauen und einen Fahrstuhl zu integrieren. Damit sollen die Zwei- bis Fünfraumwohnungen barrierefrei zugänglich sein.
Derzeit befindet sich die Bauplanung in der Prüfung durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien und Baumanagement.

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