19. Sprintregatta in Mittweida

Sprintregatta in Mittweida

Bei traditionell gutem Wetter lud der SKSV Mittweida zu seiner großen Sprintregatta. Am letzten Maiwochenende lockte die 19. Ausgabe gut 300 Kanuten aus 24 Vereinen und sechs Bundesländern an die Mittweidaer Aue.

Der Teilnehmerrekord aus dem vergangenem Jahr wurde dies mal weit unterboten. Ein Grund dafür war auch, die Kanuten des WSV Blaues Wunder Dresden in diesem Jahr nicht dabei waren. Der Jagd nach den Medaillen und Pokalen tat das keinen Abbruch. Und Eines stand fest in diesem Jahr würde es einen neuen Gesamtsieger geben.

Das Starterfeld war gut besetzt. So gingen neben den Kanuten aus den Mittweidaer, Lauenheiner und Geringswalder Vereinen auch die Sportler aus den Kanuhochburgen Potsdam, Brandenburg, Leipzig, Cottbus, Berlin und Dresden an den Start. Sie sorgten für ein hohes Wettkampfniveau auf der 250 Meter langen Strecke.

Die Organisatoren hatten für optimale Wettkampfbedingungen gesorgt. Beim Veranstalter, den Zuschauern und erst recht nicht bei den Aktiven kam Langeweile auf, denn der Wettkampfplan war eng gesteckt. 146 Rennen am Sonnabend sowie 86 Läufe am Sonntag standen auf selbigem. Der Sonntagnachmittag gehörte den Finalläufen. Und die hatten alles auch packende Duelle bei den Staffelrennen.

Eines der spannenden, wenn auch nur mit zwei Booten besetzt, war der Wettbewerb in der Klasse Jugend weiblich. Die boote waren besetzt für den KC Charlottenburg mit Guse – Hoppe – Nollen – Schröder.

Den besseren Start über die vier Mal 250 m erwischten die Charlottenburger, aber nach Problemen am 1. Wechsel schob sich das Mittweidaer Boot wieder heran.
Bis nach dem 3. Wechsel führten die Berlinerinnen aber, dann holten die Mittweidaer auf und fuhren als Sieger über die Ziellinie.
Traditionell schließt die Mittweidaer Sprintregatta mit der Herren Leistungsklasse im K4 und so war es auch in diesem Jahr.

Als Favoritentipp auf Bahn 5 gestartet, bestimmten die Mittweidaer mit
Magaramow, Knorr, Knorr und Wehlend im Boot von Anfang an das Rennen. Ihnen auf den Fersen, der Vierer des ESV Lok Cottbus mit Berger, Draeger, Fahrentz und Kraft.

Den wollten Korehnke – Bemmann – Hausmann – Heilmann von der SG Lauenhain vom 2. Platz 2 verdrängen. Am mussten sie sich mit Bronze zu frieden geben.

Der Sieg in der Herren Leistungsklasse im K4 ging an den SKSV Mittweida. Die Medaillen wurden überreicht von keinem Geringeren als Hans-Jörg Bliesener u.a. Olympia Bronzemedaillen Gewinner von 1988 im Vierer Kajak.

Klar, das auch er als Ehrengast bei der Siegerehrung in den Mannschaftswertungen dabei war.

Die Pokale an die Siegermannschaft überreichten außerdem Prof. Detlev Müller, Holger Nehrlich, der Beigeordnete des Mittweidaer Oberbürgermeisters Holger Müller, der Ehrenpräsident des Sächs Kanuverbandes Heiner Quant, Holger Nehrlich, Torsten Otto, Prof. Dr. Lothar Otto, Jens Uwe Pietzsch, Ronny Wiehl und Frank Hoffmann.

Während im vorigen Jahr die Kanuten des WSV Blaues Wunder Dresden 5 der Pokale einheimsten, wurden in diesem Jahr die Karten neu gemischt. Bei den Schülern C- B10 und bei den Schülern B blieben die Pokale beim SKSV in Mittweida.

Beiden Schülern A hatte der ESV Döbeln die Nase vorn. In der Wertung Leistungsklasse siegte der ESV Cottbus vor dem SKSV Mittweida und dem KC Charlottenburg. Der heimste für die Wertungen Jugend, Junioren und Senioren die Pokale ein.

In der Gesamtbewertung um den Bonnfinanz Cup belegte der SKSV Mittweida mit 324 Punkten knapp vor dem KC Charlottenburg 317 und dem KSV Flöha 200 Punkte, den 1.Platz

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