Know how aus fast 100 Jahren Industriegeschichte am Standort

Seit 1992 ist das Werk in der Sonnenstraße Hartha Bestandteil des Neusser Automobilzulieferers Pierburg. Das zur Rheinmetall Automative AG gehörende Unternehmen begeht an seinem Standort in Hartha heuer sogar ein dreifaches Jubiläum.
1922, vor 95 Jahren gründeten die Kaufleute Sander und Oemig in Hartha einen Betrieb zur Herstellung von Elektrokleinmotoren. 1937 erfolgte der Umzug von der Dresdner- in die Sonnenstraße. Und schließlich wurde das Werk am Standort 1992 von Pierburg übernommen. Seit dem entwickelt sich der stetig weiter.

O- Ton Peter Geißler Werkleiter

Produktionstechnisch können die Harthaer mit einigen Neuheiten aufwarten. Mitte des Jahres sollen gleich zwei neuen Entwicklungen in Serienfertigung gehen. Die Vorbereitungen dafür laufen gerade an, sagte Robert Schwär. Der Leiter der Minifabrik 3 stellte eine elektrische Ölpumpe und eine elektrische Vakuumpumpe vor.
Das Werk in Hartha als ein weltweit anerkannter Spezialist im Bereich der Pumpentechnologie genießt einen hohen Stellenwert im Unternehmensverbund.

O- Ton Ken Schmidt Senior Vice President Operations bei Pierburg

Mit der Produktionserweiterung durch die elektrische Ölpumpe und die elektrische Vakuumpumpe wächst das Werk weiter. Aufträge für 40.000 bzw. 700.000 Stück der neuen Pumpen liegen bereits jetzt schon vor, heißt es aus dem Unternehmen.
Dabei unterstreicht der Standort seine Kompetenz vor Ort.

O- Ton Ken Schmidt Senior Vice President Operations bei Pierburg

Auf die Super- Qualitätsrate ist Werksleiter Peter Geißler besonders stolz. „Von einer Million Pumpen, die wir herstellen, sind vier fehlerhaft. Wobei wir nicht von Fehlern, sondern von Störfällen reden“, sagt Geißler. Das zeige die hohen Qualitätsansprüche im Unternehmen. Mehr als acht Jahre lenkte Geißler als Werksleiter die Geschicke am Harthaer Standort. Begonnen am selbigen hat er vor gut 40 Jahren. Jetzt gibt er die Verantwortung an Mario Schäfer. Er war bis jetzt Produktionsleiter in Neuss.
Was Geißler übergibt ist solide.

O- Ton Peter Geißler Werkleiter

Mit dieser Prognose geht das Werk in Hartha ab 11. Juni in seine Festwoche. Diese endet am 17. Juni mit einem Tag der offenen Tür.

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