Brücken in die Zukunft – Maßnahmeplan wird geändert

Der Kreistag hat erneut über die Projekte gesprochen, die über das Förderprogramm Brücken in die Zukunft umgesetzt werden sollen. Es besteht aus dem Budget Bund und Budget Sachsen mit insgesamt 38,6 Millionen Euro für Mittelsachsen, davon entfallen aus den Mitteln des Bundes sechs Millionen Euro an die Städte und Gemeinden und rund drei Millionen an den Landkreis und von den Geldern des Freistaates 19 Millionen Euro an die Städte und Gemeinden und zehn Millionen Euro an den Landkreis. Vorgesehen sind Investitionen in Schulen, Straßen und Verwaltungsgebäuden. Durch den Planungsfortschritt und klarer Kostenkalkulation bzw. auch durch zum Teil durch die höheren Baupreise haben sich zu dem ersten sogenannten Maßnahmeplan mit 30 Vorhaben Änderungen ergeben, so gibt je nach Vorhaben mehr oder weniger Bedarf an Geldern. Die Kosten erhöhen sich beispielsweise bei der energetischen Sanierung der Turnhalle des Förderschulzentrums Brand-Erbisdorf, beim grundhaften Ausbau der K 7703 zwischen Braunsdorf und Altenhain, der Fahrbahnerneuerung zum Schloss Rochsburg, der energetischen Sanierung des Hauses am Verwaltungsstandort Mittweida, des Beruflichen Schulzentrums für Ernährung, Hauswirtschaft und Agarwirtschaft oder im Gymnasium Flöha. Geringere Ausgaben sind unter anderem bei der Erneuerung der Heizungsanlage im Feuerwehrtechnischen Zentrum Freiberg oder der Erweiterung des multifunktionalen Unterrichtsraums am Gymnasium Hartha.

Komplett überarbeitet ist das Projekt Lehrschwimm und Therapiebecken der Förderschule in Flöha, hier einsteht ein kompletter Neubau für 2.5 Millionen Euro. Ursprünglich war eine Sanierung für 1,3 Millionen Euro vorgesehen, dies entspräche aber nach einer erneuten Prüfung nicht mehr der Anforderungen. Hintergrund:  „Mit den Fördermitteln werden wir Projekte umsetzen, die wir in der Form aus eigenen Haushaltsmitteln nicht realisieren könnten“, unterstreicht Landrat Matthias Damm. Infolge des Mehrbedarfs wurde Maßnahmen zunächst als Reserve zurückgestellt, falls Gelder doch noch zur Verfügung stehen. Dazu gehört der Bau der Kreisstraße 7703 zwischen Altenhain und der B180 oder der Wegebau an der Förderschule in Flöha. Erste Bewilligungsbescheide erhielt der Landkreis zwischenzeitlich so für den Umbau des Schulteil Rochlitz des Beruflichen Schulzentrums Döbeln-Mittweida in Folge des Umzugs der Förderschule in Zettlitz in das Gebäude, sowie für die Sanierung und brandschutztechnische Ertüchtigung der Regenbogenschule Döbeln.

Quelle: Landratsamt Mittelsachsen

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