Stadtfest Döbeln und 25 Jahre Städteparnterschaft gefeiert

„Drei Bühnen – drei tolle Tage! Döbeln feiert!“ offerierten die Organisatoren das Stadtfest der Muldestadt.
Los ging es mit einem Regenschauer und weiter mit der Döbelner Himmelfahrtsband und gleich drei Bürgermeistern. Neben Oberbürgermeister Egerer waren auch die Bürgermeister aus den Partnerstädten Vyskov und Heidenheim auf die Bühne gekommen.
Zur Eröffnung gab es diesmal eine Fass Freibier, so wie vor 25 Jahren als der Partnerschaftsvertrag zwischen Döbeln und VYskov unterzeichnet wurde.
Der Anstich des Fasses sei damals schief gegangen, sagte Oberbürgermeister Egerer und ließ seinem Amtskollegen Karel Goldemund aus der tschechischen Partnerstadt den Vortritt.
Kein Problem für den Gast. Mit drei Schlägen brachte er den Gerstensaft zum Fließen und konnte zufrieden mit seinen Kollegen anstoßen.
Den ersten musikalischen Hauptakt präsentierten Atomic Playboys. Die Show – und Partyband aus Hamburg spielte Hits der 70er und 80er Jahren bis heute.
Und nahmen die Gäste auf dem Obermarkt mit zu einer musikalischen Zeitreise.

Zurück blickten die Gäste am Sonnabendmorgen im Rathaus. Dort fand der offizielle Festakt zum 25. Jubiläum der Partnerstädte Döbeln und Vyskov statt.
Im Beisein von Vertretern der Politik, der Wirtschaft und es öffentlichen Lebens einer 20 köpfigen Delegation ging Oberbürgermeister Egerer auf das Jubiläum ein.
Dabei ließ er es sich nicht nehmen die Freude und die Ehre nicht damaligen Bürgermeister der Partnerstädte zu begrüßen. Kamil Kral aus Vyskov und Matthias Girbig aus Döbeln unterzeichneten 1992 die Urkunde.
Egerer sagte, Im Bemühen um die Einheit Europas, sollten wir all unsere Begegnungen fortsetzten, gestalten und ja auch feiern. Eine geeintes Europa bedeutet auch Frieden in Europa.
Darauf lud er seinen Amtskollegen Karel Goldemund ein sich ins Goldene Buch der Stadt Döbeln einzutragen.
Goldemund sagte, es sei eine „Freude, dass die Partnerschaft nicht nur auf dem Papier besteht“. Sie sei stattdessen geprägt von gewachsenen Freundschaften. „Döbeln wurde inspirierend für unsere Stadt, zum Beispiel aufgrund des Laufs mit Herz“, sagte er weiter.

Einer der bewegendsten Momente des Festaktes war die „Sonate für Döbeln“ welche Mojmír Bártek eigens für das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerstadt zwischen der Stiefelstadt und seiner tschechischen Heimatstadt Vyškov komponierte. Vorgetragen wurde es von Tomas Dorazil.

Mit angeregten Gesprächen ging der Festakt zu Ende und das Stadtfest weiter.
Zahlreiche Besucher hatte vor allem das musikalische Programm auf verschiedenen Bühnen angelockt. Sie nutzten die Gelegenheit zur Begegnung mit Freunden und zum Schlemmen an den zahlreichen Verkaufsbuden.

Diese Möglichkeiten boten sich auch beim großen Kinder- und Familienfest auf dem Gelände der Stadtwerke Döbeln. In diesem Jahr stand es ganz im Zeichen der Märchen. Das Team vom Mittelsächsischen Kultursommer sorgte in originalgetreuen Märchenkostümen für das Rahmenprogramm.

Auf der Bühne und der märchenhaften Festmeile präsentieren sich Döbelner Vereine. In den verschiedenen Erlebnisbereichen gab es für alle Spiel, Sport und Spaß.

Beim Bogenschützen 72 e.V. war man Robin Hood verdächtig nah. Märchenhaft ist übrigens das Abschneiden der Athleten des Vereins. Bei den deutschen Meisterschaften belegen die Bogenschützen regelmäßig vordere Plätze.

Beim Döbelner Anglerverein war auch der Froschkönig nicht allzu weit. Am Haken aber waren zum Glück nur Fische aus Pappe.

Der Kinderhochseilgarten war an diesem Nachmittag einer der Magneten. Im Kletterwürfel konnten die Kids ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

Eine weitere der fünf Stationen zum Mitmachen bot sich beim Unihockey-Verein UHC Döbeln 06. Hier konnten schon die Kleinsten eine heiße Kelle schwingen. Vielleicht war hier das eine oder andere Talent von morgen schon dabei. Die Männermannschaft des UHC spielt in der 2. Bundesliga.

Beim Bühnenprogramm präsentierten sich Tänzer, Turner und Künstler mit ihren jeweiligen Darbietungen. Dafür gab es viel vom Publikum. Der eine oder andere nutzte die Gelegenheit und gönnte sich Kaffee und Kuchen. Einfach zu ordern im Schlaraffenland. Die Kids begeisterten sich der weil für Hot Dogs und Fassbrause. Der Erlös wird, wie in den vergangenen Jahren, an regionale Vereine gespendet.
Nach den Akrobaten waren die Tänzer an der Reihe. Die Döbelner Dance Company nahm die Zuschauer mit auf eine Weltreise.

Ein spezielles Knirpsen-Land mit Hüpfburgen, eine Bastelstraße und das beliebte Kinderschminken stand den Allerkleinsten offen.
In diesem Jahr auch wieder präsent war der Treibhaus eV. An seinem Stand konnten gemäß dem Motto „Des Kaisers neue Kleider“ T-Shirts mit verschiedenen Motiven bedruckt werden.

Ein Fotograf setzte nicht nur die Märchenfiguren gut in Szene.

Musik und Tanz wurde reichlich geboten am Stadtfestwochenende in Döbeln und zünftig gefeiert wurde obendrein die Stadt, sich selbst und eine gelbte Städtepartnerschaft.

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