Verschmelzung von WGF und EWG

Für die Mitglieder der ersten Harthaer Wohnungsgenossenschaft stehen dem „Fortschritt“ aufgeschlossen gegenüber. Auf ihrer Mitgliederversammlung Ende Mai stimmten sie mit 119 Ja- und drei Gegenstimmen für das Zusammengehen mit der Wohnungsgenossenschaft „Fortschritt“ in Döbeln.

O- Ton Petra Nowak – Vorstandsvorsitzende der EWG Hartha eG

Auch in Döbeln gab es ein klares Bekenntnis zur Verschmelzung beider Genossenschaften.

O- Ton Bernd Wetzig – Prokurist und Vorstand der WG „Fortschritt“ Döbeln eG

Am 23. Juni unterzeichneten die Vorstände beider Genossenschaften den Verschmelzungsvertrag. Damit entsteht eine Wohnungsgenossenschaft mit einer Bilanzsumme von 55 Millionen Euro, 1950 Mitgliedern in Döbeln, Hartha und Ostrau sowie 1861 Wohnungen. Spätestens Ende August ist dafür auch die letzte Formalie erledigt.

O- Ton Petra Nowak – Vorstandsvorsitzende der EWG Hartha eG

Die Verschmelzung mit der Döbelner Genossenschaft bringt für die Harthaer Mitglieder keine Nachteile, weiß der Vorstand der WG „Fortschritt“ Bernd Wetzig.

O- Ton Bernd Wetzig – Prokurist und Vorstand der WG „Fortschritt“ Döbeln eG

Mit der EWG kommt ein kleines aber feines Unternehmen zur WGF. Im vergangenen Jahr konnte es 82.500 Euro Gewinn schreiben. 146 Wohnungen und 198 Mitglieder sowie vier Millionen Euro Bilanzsumme bringt die Erste Wohnungsgenossenschaft Hartha in die WGF ein. Die Leerstandsquote, ein Idealwert.

O- Ton Petra Nowak – Vorstandsvorsitzende der EWG Hartha eG

Auch die WG „Fortschritt“ kann eine gute Bilanz präsentieren. Der Jahresabschluss 2016 weist das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr in der 62-jährigen Geschichte der Genossenschaft aus. Der Leerstand beträgt hier 3,4 Prozent und im letzten Jahr wurden 3,7 Millionen Euro in Modernisierung und Sanierung investiert.

Das Genossenschaftsleben ist gut organisiert. Von den Erfahrung und der Struktur sollen die Harthaer zukünftig profitieren.

O- Ton Bernd Wetzig – Prokurist und Vorstand der WG „Fortschritt“ Döbeln eG

Auch die beiden Mitarbeiter der EWG werden in die WGF übernommen und vor Ort eingesetzt. Ein weiterer Beleg für Kommunikation auf Augenhöhe, trotz eines straffen Zeitfensters.

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