Besucherrekord bei Pipes,Drums and More in Klosterbuch

Gäbe es sie nicht schon die einmalige Kulisse des ehemaligen Zisterzienserklosters in Klosterbuch man müsste sie erfinden. Highland- Feeling der besonderen Art bot sich hier am letzten Wochenende und erst recht beim Einmarsch der traditionell gekleideten Musikformationen wie die „Dresden Pipes & Drums“.

Mit Kilt zum Kult so oder so ähnlich lässt sich die Erfolgsgeschichte des Pipes, Drums and More- Festivals in Klosterbuch beschreiben. Die sechste Ausgabe dieser Veranstaltung im Rahmen des Mittelsächsischen Kultursommers ist ein Publikumsmagnet.

Mehr als 5.000 Neugierige und Freunde der Insel-Kultur besuchten dieses Festival der schottisch-irischen Traditionen. Eine gelungene Mischung aus Highland-Feeling und Eigenkreation. Die Veranstaltung präsentiert sich als Familienfest der besonderen Art.
Und so spricht sie viele zu gleich an. Die „Ganzen Kerle“ aber auch die Liebhaber der urwüchsigen Traditionen der grünen Insel und Schottlands kommen hier her. Der Funke sprang über.

„Ganze Kerle“ in fliegenden Röcken. Vor allem die Zuschauerinnen schauten gern hin, als die Männer in den bunten Kilts bei den Highland Games ihre Kräfte maßen. Sieben Clans gingen an den zwei Tagen an den Start. Darunter auch der Clan der MC Wechselburger.

Bei den Klosterbucher Highland Games fanden sich neben originalen schottischen Disziplinen einige Adaptionen. Fassrollen, Baumstammslalom, Steinheben und Strohsackhochwurf passen prima hinein in die Games.
Schottische Originaldisziplinen gab es auch. Aufs Hammerwerfen allerdings verzichteten die Organisatoren. Dafür war das Gelände nicht groß genug.
Aber für´s Baumstammwerfen eignete es sich prima. Hier ging es nicht um die Weite sondern um Genauigkeit. Der Stamm wird so gestoßen werden, dass er sich überschlägt. Danach sollte er gerade wie ein Uhrzeiger auf zwölf Uhr liegen.

Auch der Baumstammslalom hatte es in sich. Drei Versuche hatte jedes der Teams.
Eine logistische Meisterleistung für die Männer am Anfang und Ende des Stammes.
Sieben Clans gingen am Sonnabend an den Start. Am Sonntag gab es die Einzelwettkämpfe mit einem ein internationalen Starterfeld und der Rekordteilnehmerzahl von 18 Athleten.

Gleich nebenan gab es die Kinder-Highland-Games. Axtwerfen, Hufeisenwerfen aber auch beim Langbogen- und Armbrustschießen konnten Groß & Klein bei den Freunden „Der Tafelrunde zu Braunsdorf“.

Wer es etwas friedlicher wollte, war beim FreizeitFranz mit Bastel- und Malstraße genau der richtigen Adresse. Außerdem durften die Kleinen bei einer Schnipseljagd durch das Klosterareal auf Erkundungstour gehen.

Die Großen lockte der bunte Markt mit seinen traditionell irischen und schottischen Produkte an. Der Markt begann im Eingangsbereich des Festareals und reichte bis in den Innenhof der Klosteranlage. Vom Flammenlachs über den Kilt bis zum bis zum erlesenen Whisky wurde alles geboten was irgendwie zum schottisch-irischen Flair beiträgt. Natürlich durften auch ein kühles Guinness oder Kilkenny nicht fehlen und na, klar für feinste Klänge der schottisch-irische Folkmusik war gesorgt. Dargeboten wurden sie von „Fast Lane“ aus Eisenach, der Gruppe „Irish Cream“ aus Leipzig und wie hier von „Voice of thistle“ aus Wurzen. Sie rissen das Publikum regelrecht mit.

So wie die Musik traf die Veranstaltung den Nerv der Gäste, die sich im wunderbaren Ambiente des Kloster Buch bereitwillig auf eine Zeit- und Kulturreise entführen ließen.

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