Favoritensieg in Mittweida

Pünktlich mit dem Schulanfang melden sich auch die Fußballer des SV Germania Mittweida aus der Sommerpause zurück. Am Sonntag empfingen sie im Stadion am Schwanenteich den Landesklasse- Aufsteiger Borea Dresden. Dabei ging es nicht um Meisterschaftspunkte, sondern um den Einzug in die nächste Runde des Sachsenpokals.

Aufgrund der verkehrsbedingten verspäteten Anreise der Gäste pfiff Schiedsrichter Matthias Reschke das Spiel mit einer viertelstündigen Verzögerung an.

Von Anfang an sahen die 85 Zuschauer eine gute Partie des Gastgebers. Die Germania ging forsch zu Werke und folgerichtig schon nach fünf Minuten in Führung. Mohanad Salim brachte die Hausherren durchsetzungsstark in Führung.

Eingeleitet hatte den Spielzug der Torschütze selbst Wilsdorf, Pittroff und Richter hatten dann die übrige Vorarbeit übernommen.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich das Spiel zu einer kämpferischen Partie. Klare Chance waren da Mangelware.

Nach einer halben Stunde dann dieser Freistoß, ausgeführt von Andreas Hönig. Bei diesem aus gut 25 Metern hatte Gästekeeper Schmidt das Nachsehen.

Die Gäste hatten dem nicht viel entgegenzusetzen und dennoch die eine oder andere Chance. Wie hier durch Oppel nach Vorarbeit von Kalauch. Kein Problem für Germania- Keeper Kaiser. Einer der Neuzugänge bei der Germania.

Auf der anderen Seite zeigte Kevin Pittroff, wie es richtig geht. Nach 35 Minuten stand es 3:0. Damit waren eigentlich die Messen schon vor dem Halbzeit pfiff gesungen.

Der Gast gab sich nicht auf und hatte in der 42. Minute diese Möglichkeit. Allerdings stand Robert Karsten hier im Abseits.

Eine Minute später hatte die Germania erneut die Chance, resultierend aus einem Freistoß. Marcus Pietsch konnte den Kopfball nicht platzieren. Damit blieb es beim 3:0 Halbzeitstand.

Die Zuschauer hofften natürlich auf eine ähnlich hohe Trefferquote in der zweiten Halbzeit.

Und sie wurden belohnt. In der 51. Minute war Tommy Wilsdorf nach Freistoß von Hönig mit dem Kopf zur Stelle. 4:0. Den Gästen drohte ein Debakel.

Aber sie spielten weiter mit. Und in der 56. Minute kam Wossom hier trotz zweier Abwehrspieler zum Abschluss. Germanias alte Schwächen scheinen auch die neuen zu werden. 2 Minuten später erneut die Gäste und das durchaus mit einer sehenswerten Einleitung. Maximilian Groß hatte hier verzogen.

In der 63. Minute versuchte es Andreas Hönig mit diesem Freistoß. Der Aufsetzer konnte Torhüter Schmidt nicht beeindrucken.

Dann Eckball in der 67. Minute, den brachte der inzwischen eingewechselte Silvio Grötzsch und Markus Pietsch erhöhte durch diesen wuchtigen Kopfball auf 5:0.

Damit begab die Germania in eine Art Ruhephase und ließ den Gästen viel Möglichkeiten sich zu entfalten. Vogt warf ein, Wossom und Priebs verlängerten. Den Schussversuch von Wossom, konnte Khalil völlig ungestört in Kaisers Gehäuse platzieren.

Ab durch die Mitte dachte, sich Maximilian Groß nachdem ihn Leßmüller und Salim gewähren ließen. Der bediente Marc Oppel und Philip Grosch mit einer lupenreinen Pike verkürzte er auf 5:2. 80 Minuten waren da gespielt.

Die Germania erwachte und 2 Minuten später beschoss Mohanad Salim das Aluminium.

Die Gäste blieben dabei und Wossom zwang mit diesem Disztanzschuss Nico Kaiser zu einer Glanzparade.

Auf der anderen Seite Einwurf von Hönig auf Ryssel. Chance vertan.

Eine Minute vor Schluss, dieses herrliche Anspiel von Grötzsch auf Leßmüller. Der Abschluss mangelhaft.

Kurz vor Schluss zeigte Schiedsrichter Reschke auf den Punkt. Leßmüller war im Straufraum gefoult worden. Philip Rauthe sorgte für das 6:2. Dann war Schluss in Mittweida. Die Schneiderschützlinge mit einer guten Leistungen scheinen gewappnet für die neue Saison.

Genaures verrät das Kreisderby in der nächsten Woche beim BSC Freiberg.

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