Germania – Sechserpack zum Auftakt

Die Ansetzung BSC Freiberg – SV Germania Mittweida in der Landesklasse war ein Spitzentreffen zumindest auf dem Papier. Der Sachsenligaabsteiger und der Vorjahreszweite, das hatte nominell Klasse.

Der Freiberger Trainer Birnbaum stellte seine Mannschaft auf die Gäste gut ein und schon in der 7. Minute ergab sich für Rick Römmler die erste Möglichkeit.

8 Minuten später, die Germania mit diesem Freistoß von Philipp Rauthe. Marcel Krause war sichtlich überrascht.

Aber die Mittweidaer hatten noch weitere Überraschungen parat. Allerdings üblicherweise eingeleitet durch einen Standard. Einwurf von Tommy Wilsdorf.

Diesen legte Julius Christopher Otto seinem Keeper Robin Fritzsche nach 16 Minuten in die Maschen.

Die Germania kam weiter über Standards, Kombinationen wie gegen Borea Dresden waren hier Mangelware. Der Abschluss von Wilsdorf zu harmlos.

Die Gastgeber spielten mit mehr Druck und erarbeiteten sich weitere Chancen.

Allerdings hatte Mehner sein Arbeitsgerät noch nicht geeicht. Da waren 20 Minuten von der Uhr gelaufen.

In der 28. Minute bescherte Andreas Hönig dem Torhüter der Freiberger diese kleine Dehnungsübung.

Auf der anderen Seite ebenfalls Freistoß. Ausgeführt von Krause. Römmler platzierte den abgewehrten Ball im Nirvana.

32 Minuten waren gespielt. Den Einwurf von Tommy Wilsdorf wehrten die Platzherren ab. Den Schuss von Phlipp Rauthe konnten sie ruhig vorbeifliegen lassen.

Die 1. Spielhälfte war keine gute. Sehenswerte Aktionen wie hier von Römmler und Fischer brachten am Ende nichts zählbares.

Die Gastgeber waren das agilere Team. Noch stand die Abwehr der Zschopaustädter und es blieb Zeit für Standards. Freistoß Grötzsch. Aber auch der Abschluss von Hannes Ryssel alles andere als gut.

Nach 40 Minuten wurden die Gastgeber für ihre Mühen belohnt. Römmler, Fischer, Krause und Berger mit dem Kopf 1:1.

In der 42. Minute bekamen die Mittweidaer die Chance erneut in Führung zu gehen. Aber Nils König scheiterte an Torhüter Fritzsche.

Auch Mohanad Salim konnte kurz vor dem Pausentee nicht wirklich für Gefahr im Freiberger Abwehrzentrum sorgen. Mit dem Unentschieden ging es in die Kabinen.

Heiß wie eine Plettschnurr kamen die Birnbaum – Schützlinge aus der Kabine. Uhlig mit diesem herrlichen Pass auf Römmler. Aber Tommy Wilsdorf konnte Gommlich rechtzeitig stoppen. 50 Minuten waren da gespielt.

Den Freistoß auf der anderen Seite von Grötzsch konnte der Freiberger Keeper ohne Probleme sichern.

Die Gastgeber zogen an und kamen dem Gehäuse von Nico Kaiser gefährlich nah. Aber der war auf dem Posten. Den Schuss von Römmler ließ er prallen, aber dann war er schneller als Gommlich.

In der 56. Minute dann dieser Flügellauf von Römmler, der blieb ohne Folgen für die Gäste.

2 Minuten, dann erneut die Germania mit diesem Freistoß von Rauthe auf Salim. Das war ein Satz mit x.

Eine Minute später startete Meik Mehner durch: Sein Solo setzte er an der Mittelline an, umkurvte die Gästespieler wie im Training und ließ Torhüter Kaiser keine Chance. 2:1 nach 59 Minuten, die Führung längst überfällig.

Drei Minuten später war bei der Germania von der guten Abwehrleistung der ersten Halbzeit nicht mehr viel übrig. Sie ließen den BSC gewähren und Rick Römmler bedankte sich mit diesem sehenswerten Treffer.

In der 63. Minute nach dem Leßmüller und Hahn ins Spiel kamen, dann dieser Angriff über Grötzsch und Richter. Aber Torhüter Fritzsche mit einer Klasse-Aktion.

Auf der anderen Seite dann dieser Konter der Hausherren. Gommlich ging über links und sah Römmler. Dessen Abschluss konnte Nico Kaiser nicht beunruhigen.

Der Freistoß auf der anderen Seite, ausgeführt von Hönig, war auch nicht besser.

Die Freistoßvariante der Hausherren in der 70. Minute ausgeführt von Thomas Zaharanski und abgeschlossen von Sebastian Krause allerdings schon. 4:1.

Die Germania wehrten sich kontinuierlich, aber spielte schlussendlich zu zaghaft. Salim mit diesem Schussversuch.

Die Hausherren spielten an diesem Tag den gefälligeren Fußball. Auch wenn Trainer Birnbaum sicher noch einige Stellschrauben vor allem im Abschluss drehen muss, das Umkehrspiel war schnell und präzise. Berger und Gommlich waren hier in Aktion.

In der 79. setzte sich Hamoud auf der rechten Seite durch. Der spielte auf Zaharanski und dessen Schuss parierte Nico Kaiser gedankenschnell.

Die darauffolgende Ecke brachte Jamal Hamoud mit Köpfchen im Tor unter.

Die 93 Zuschauer hatten noch nicht genug gesehen, denn auf der rechte Seite nahmen die Gastgeber die Mittweidaer auseinander. Sebastian Krause stellte mit diesem schönen Tor das Endresultat her.

Die letzte Aktion gehörte den Mittweidaern. Hannes Ryssel mit einem weiten Ball schickt er Richter über links. Die Abwehr der Hausherren schlampte und Leßmüller traf das leere Tor nicht.

Bilder sagen mehr als Worte. Am Ende steht für die Germania eine 6:1 Niederlage zu Buche. Das Resultat in dieser Höhe ging für die Freiberger in Ordnung. Mittweida wird sich am Samstag gegen Bannewitz sehr steigern müssen.

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