Germania gewinnt zu Hause

Den Meisterschaftsauftakt verpatzt, standen für Spieler des SV Germania Mittweida die Zeichen auf Wiedergutmachung. Vor 120 Zuschauern empfingen die Zschopaustädter den SV Bannewitz.

Von Anfang an drückten die Hausherren auf die Tube und wussten dabei auch spielerisch zu überzeugen. Bereits in der 4. Minute testete Patrick Richter den Bannewitzer Schlussmann mit diesem Distanzschuss.

Die anschließende Ecke brachte Silvio Grötzsch herein. Mohanad Salim stieg am höchsten. Sein Kopfball fand Platz im Gästetor. Das war ein optimaler Start für die Schneiderschützlinge.

Germania kam weiter. Silvio Grötzsch mit diesem Anspiel auf Markus Pietsch. Sein Kopfball lag nicht schlecht, aber schlussendlich hielt ihn der Keeper fest. Da 9 Minuten waren gespielt.

In der 10. Minute dann starteten die Gäste ihren ersten Angriff. Paul Szuppa schickte seinen Kollegen über links. Dessen Flanke pflückt sich Nico Kaiser herunter.

In der 13. Minute war es dann erneut Salim der für die Zschopaustädter Akzente setzte. Den zurückspringenden Ball brachte Leßmüller im Gehäuse vom Bannewitzer Keeper Richter unter.

Bei diesem Abstauber zum 2:0 bewies der Neuzugang Stürmerqualitäten. So langsam scheint er angekommen zu sein im Team von Coach Schneider.

Germania blieb am Ball. Den von Grötzsch ausgeführten Freistoß verpasste Salim und Jakub Schulz klärte zur Ecke.

In der 23. Minute setzte Toni Hahn nach dieser schönen Vorarbeit Hannes Ryssel in Szene. Dieser etwas überrascht, traf den Ball nicht richtig. Chance vertan.

In der 31. Minute konnten sich die Bannewitzer vom Druck der Hausherren über Markus Stephan befreien, aber die Angriffsbemühungen waren dann doch zu zaghaft.

Auch der anschließende Eckstoß hereingebracht von Stephan auf Mittag änderte daran nichts.

In der 38. Minute. Freistoß Germania, ausgeführt von Gröztsch. Aber Toni Hahn kam nicht mehr heran.

In der 41. Minute erneut Freistoß für die Schneiderschützlinge aus der Zschopaustadt. Hönig spielte auf Grötzsch, der verzog aus schwieriger Position.

Am 2:0 Halbzeitstand änderte sich nichts. Die Zuschauer mussten sich mit weiterem Jubel auf die zweite Hälfte der Partie verlegen.

Diese begann mit einer erneuten Chance für die Gastgeber.

Ein langer Ball von Grötzsch auf Leßmüller. Dieser hatte freie Bahn zum Tor, aber Patrick Richter im Tor der Gäste reagierte blitzschnell.

In der 48. Minute kombinierten Grötzsch und Leßmüller über links. Nur der krönende Abschluss blieb Leßmüller verwehrt. Grötzsch und Leßmüller harmonierten in diesem Spiel sehr gut mit einander.

3 Minuten später Hannes Ryssel spielte auf Patrick Richter und der zog aus der Distanz ab. Da fehlte nicht viel.

In der 53. Minute dann dieser Einwurf auf Richter. Der verlängert zu Ryssel.

Mohanad Salim reagierte am schnellsten und vollendete mit diesem überlegten Schuss ins lange Eck.

In der 55. kam die Germania erneut über links mit Leßmüller, der legte ab zu Grötzsch. Aber der Kapitän zu ungenau.

Nun nahmen sich die Hausherren etwas zurück. Infolge dessen verflachte die Partie.

Freistoß für die Gäste, ausgeführt von Musil und entschärft von Markus Pietsch.

Den anschließenden Eckball, ebenfalls von Musil getreten, wehrte Kaiser im Tor der Germania ab. Da waren 60. Minuten gespielt

Eine Minute später erkämpfte sich Jakub Schulz den Ball von Leßmüller, schickte Mittag. Dieser spielte einen schönen Pass auf Stephan. – Endstation Kaiser.

In der nächsten Szene nach einem Freistoß über links kam die Abwehr der Hausherren etwas ins Wanken.

Die Gäste agierten zu harmlos. Bestes Beispiel dieser Freistoß von Stephan in der 72. Minute.

Für den letzten Höhepunkt des Spiels sorgte Nils König. Er kam in der 80. Minute für Salim. Richter legte ihm den Ball auf. Mit dieser akrobatischen Einlage hätte er das Tor des Monats machen können.

Vielleicht kann er das ja in der nächsten Woche beim TuS Weinböhla nachholen.

Nach dem die Zuschauer den Schiedsrichter an den Schlusspfiff erinnerten, beendete er das Spiel im Stadion am Schwanenteich. Ein Spiel bei dem sich die Hausherren hervorragend geschlagen haben.

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