Fußball Germania

Am dritten Spieltag in der Landesklasse „Mitte“ reiste Germania Mittweida ins Elbtal. Diesmal mussten die Schneiderschützlinge beim Aufsteiger TuS Weinböhla ran.

Die 1:6-Auftaktniederlage beim BSC Freiberg aus den Köpfen seiner Spieler zu bekommen, hatte der Mittweidaer Trainer Uwe Schneider wohl nicht geschafft. Dementsprechend verhalten stiegen die Zschopaustädter ein. Der Gastgeber aus dem Landkreis Meißen war wesentlich besser als Mittweida in die Saison gestartet. Trotzdem setzten sie auf eine Art Mauertaktik und boten den Gästen in der Weinböhlaer Friedrich Ludwig Jahn Sportstätte wenig Raum.

Demzufolge hatten auch die Gastgeber die erste Chance. Einwurf Gabler auf Lützner, der spielte über die Außen, aber da war der Winkel schon zu spitz für Gabler.

In der neunten Minute dann Einwurf für Germania. Mohanad Salim spielte auf Silvio Grötzsch. Leßmüller stand im Abseits.

Nach 10 Spielminuten gab es dann Freistoß für die Hausherren. Kay Ettelt versuchte sich mit diesem langen Ball, aber die Direktabnahme zu zaghaft und kein Problem für Kaiser im Tor der Mittweidaer.

Die Gäste kamen über Hönig. Leßmüller holte sich den Ball und suchte den Abschluss. Kausch im Tor der Weinböhlaer sicher. 12 Minuten waren da gespielt.

Leßmüller gehörte auch die nächste Szene. Nach Zuspiel von Salim, versuchte er es aus der Distanz.

Eine Minute später, in der 16. Minute, dann die Hausherren. Möbius legte ab auf Klix, aber Götze hatte gut aufgepasst. Er musste an diesem Tag in die Verteidigerrolle schlüpfen, denn Markus Pietsch hatte sich beim Aufwärmen verletzt.

Den anschließenden Eckball brachte Lützner herein, Salim wehrte ab. Diener versuchte den Ball erneut herein zu bringen. Richter wehrte zu kurz ab. Ettelt kam an den Ball spielte auf Diener. Dessen Abschluss war viel zu ungenau.

Die nächste Szene ein ganz bitterer Moment für Kevin Pittroff. Statt den Ball sicher über die Außenlinie zu schlagen, passierte ihm dieser Fehler. Robert Klix mit Gespür für die Situation brachte den Ball herein und Maximilian Schirmer machte das 1:0. Das Ding ging auf das Konto von Pittroff, aber auch Kaiser und Götze hätten noch eingreifen können.

Sei es drum der Aufsteiger führte nach 23. Minuten.

Keine zwei Minuten später. Nach Freistoß von Grötzsch köpfte Ryssel den Ball zum Ausgleich ins Tor. Der Hannes der kann es. 1:1 nach 26. Minuten.

Die Gastgeber waren davon wenig beeindruckt. Einwurf Möbius. Salim vor Schirmer. Erneut Möbius, abgewehrt und Lützner aus der Distanz.

Die alte Mittweidaer Tugend der Standards brachte die Gäste in der 35. Minute in Führung. Tobias Leßmüller traf nach diesem Eckball von Grötzsch. Damit drehte er die Begegnung vor dem Seitenwechsel.

In der 40. Minute kam Germania erneut. Salim spielte lang auf Hahn, aber der lief sich fest in der Weinböhlaer Abwehr.

Dann Einwurf Pittroff über Ryssel und Salim kam der Ball zum Kapitän. Der feuerte aus 25 Metern ab. Vorbei nach 41 Minuten.

Mit einem sehenswerten Spielaufbau über Richter, Hönig, Pittroff, Salim und Leßmüller ging es beim Stand von 1:2 in die Halbzeitpause.

Nach der Pause sahen die 72 Zuschauer in der 46. Minuten einen Angriff der Gäste über Leßmüller und Grötzsch. Lützner hatte aufgepasst.

In der 51. Minute dann die Gastgeber mit Freistoß ausgeführt von Ettelt. Aber Schirmer kam an den Ball nicht heran.

Nach 52 Minuten erneut Freistoß für die Weinböhlaer, wieder ausgeführt von Ettelt. Diesmal verhinderte Salim das Anspiel auf Schirmer.

Der Freistoß von Hönig auf Salim und dessen Kopfball stellte Torhüter Kausch vor keine größeren Probleme.

Dann in der 55. Minute erneut die Gastgeber. Klix konnte sich hier behaupten, aber den Ball nicht im Tor unterbringen.

Freistoß auf der anderen Seite ausgeführt von Grötzsch, aber Sebastian Mobius in der abwehr der Gastgeber kann klären.

Freistoß auf der anderen Seite ausgeführt von Ettelt und sicher gehalten von Kaiser. Da waren 65 Minuten gespielt.

In der 70. Minute dann Einwurf für Mittweida. Hönig auf Richter mit dem Kopf und Kevin Frieden drückte den Ball über die Linie. 3:1.

Germania drückte weiter, gab die Bälle nicht verloren und erarbeitete sich Chancen wie hier. König traf nur das Außennetz.

Auf der Gegenseite sorgte Mittweidas Keeper Kaiser mit dieser prima Aktion dafür, dass es nicht noch einmal spannend wurde.

Drei Minuten vor Schluss hätte Nils König „standhaft“ alles klar machen können.

Eckball in der 44. Minute geschlagen vom eingewechselten Xaver Hein. Er war für Silvio Grötzsch in die Partie gekommen. Der Abschluss zu schwach.

Auf der anderen Seite Freistoß für Weinböhla. Lützner und Endstation Kaiser.

Schlussendlich eine geschlossene Mannschaftsleistung mit der Germania im Mittelfeld der Tabelle ankommt. Da bleibt sie auch für mindestens ein Wochenende, denn am Sonntag muss die Germania in der zweiten Runde im Sachsenpokal gegen die SG Crostewitz ran.

In der nächsten Meisterschaftspartie am 08. September empfängt Germania die SG Motor Wilsdruff.

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