Germania Mittweida gewinnt gegen Coswig

Am sechsten Spieltag in der Landesklasse Mitte empfing die Mannschaft des SV Germania Mittweida das Tabellenschlusslicht aus Coswig. Für den Tabellensechsten sollte das auf heimischen Platz eine mehr als lösbare Aufgabe sein. Und so gingen die Schneiderschützlinge vor 69 zahlenden Zuschauern ans Werk.

Bereits mit dem ersten Angriff hätte Kevin Pittroff die Mittweidaer in Führung bringen können. Aber aus 8 Meter Entfernung blieb er gegen den Coswiger Schlussmann Möve nur zweiter Sieger.

Die Gastgeber begannen druckvoll und erarbeiteten sich so zahlreiche Chancen, aber schlussendlich fehlte in der Mitte der Knipser.

Dieser Angriff in der 6. Minute über Pittroff und Grötzsch war symptomatisch dafür.
In der elften Minute ging Pittroff über links, behauptete prima den Ball. Aber sein Pass erreichte Hannes Ryssel nicht.

Eckball in der 12. Minute geschlagen von Kapitän Grötzsch. Toni Hahn mit dem Kopf aber keine Gefahr für Möve im Coswiger Tor.

Eine Minute später. Kamen die Hausherren über rechts mit Ryssel, Grötzsch und wieder Ryssel. Der Ball kam zu Hahn dieser setzte sich prima durch. Aber der Abschluss zu aluminiumlastig.

Auch an der nächsten Aktion war Toni Hahn beteiligt. Allerdings kam er nicht richtig an den langen Ball von Andreas Hönig heran. Aber den Abpraller von Kamionkas Schuss schickte er in Richtung Coswiger Tor. Es blieb beim 0:0.

in der 16. Minute dann der erste Angriff der Coswiger über rechts mit Hoheisel.
Seine Hereingabe brachte Hönig aus dem Abwehrzentrum.

Auf der anderen Seite flankte Kamionka nach Vorarbeit von Kuhl und Pitroff punktgenau auf Grötzsch aber der braucht zu lange um den Angriff abzuschließen.

Coswig wurde nun etwas agiler. Die Gäste kamen über links mit Kerber, wieder über Kerber zu Probst. Aber sein Schuss endete in den Armen von Torhüter Michael Schmidt.
Eine Minute später in der 23. Minute dann Freistoß für Mittweida. Ausgeführt von Richte. Der Kopfball von Kevin Frieden lag nicht schlecht.

3 Minuten später versuchte es das Gespann noch einmal aber Torhüter Möve souverän. Die Nullen an der Anzeigetafeln waren wie fest getackert.

Auch beim nächsten Angriff der Germania über Grötzsch und Götze. Aber auch hier verfehlte Frieden erneut das Tor.

In der 31. Minute dann die Gäste über Ronny Kerber aber Kamionka klärte für die Gastgeber.

In der 34. Minute dann noch einmal so etwas wie ein Glanzlicht. Hönig wieder mit einem weitem Ball und Kamionka fackelte nicht lange.

Aber am 0:0 Halbzeitstand konnte auch er nichts ändern. Den knapp 70 Zuschauern im Mittweidaer Stadion „Am Schwanenteich“ blieb nur die Hoffnung auf eine bessere 2. Hälfte.

Und die begann so wie die erste aufgehört hatte mit einer verpassten Chance von Kamionka.

Die Gäste fühlten sich ermuntert ein wenig mitzuspielen. Benny Hoheisel prüfte Michael Schmidt im Tor der Gastgeber. Da waren 55 Minuten gespielt.

Auf der anderen Seite können die Gäste nicht richtig klären und Toni Hahn setzte sich prima durch. Sein Ball wurde abgefälscht noch mal gefährlich.

Auch der Schuss von Götze in der 59. Minute hatte die richtige Richtung.

Die Uhr zeigte 75 verstrichene Minuten als Richter nach Freistoß von Grötzsch den Ball auf Götze köpfte und dessen Nachschuss ins Tor der Gäste bugsierte. Das 1:0 war längst überfällig. Davon kündete auch die Anzeigetafel.

Sieben Minuten später kochten die Emotionen bei den Gästen hoch. Grötzsch schnürte den Sack zu. Die Coswiger spekulierten auf Spielunterbrechung wegen ihres am Boden knie enden Mitspielers. Die kam aber nicht und der Mittweidaer Kapitän spielte weiter. Infolge kam es zu hitzigen Debatten zwischen Zuschauern und Coswiger Spielern.

Die Gäste versuchten es aber auch auf dem Spielfeld hier mit Kerber. Und eine Minute später mit Hoheisel aber Routinier Schmidt war auf dem Posten.
Den Einwurf in der 86. Minute Torsten Lehmann im Trikot der Coswiger nicht zur
Ergebniskosmetik nutzen.

Die letzte Chance für die Gastgeber hatte der in der 84. Minute für Grötzsch eingewechselte Nils König. Er scheiterte an Robert Möve, den Coswiger Schlussmann.

Die letzte Chance bekamen die Gäste mit theatralischer Einlage von Torsten Lehmann, unschönen Publikumsreaktionen und einer unsportlichen Reaktion des Spielers. Den Freistoß von Ronny Kerber machte Torhüter Schmidt unschädlich. Das 2:0 am Ende war mehr als verdient. Am Sonntag müssen die Mittweidaer beim Tabellenzweiten in Possendorf ran.

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