Bundestagswahl

Am 24. September waren insgesamt rund 61,5 Millionen Menschen aufgerufen den 19. Deutschen Bundestag zu wählen. 42 Parteien traten mit insgesamt 4.828 Kandidaten zur Bundestagswahl an.

Laut dem vorläufigen Endergebnis des Bundeswahlleiters haben 76,2 Prozent der wahlberechtigten Deutschen so gewählt. 33 Prozent aller Zweitstimmen konnten die CDU/CSU auf sich vereinen. 20,5 Prozent der Wähler entschieden sich für die SPD. Die AFD wurde mit 12,6 Prozent drittstärkste Kraft vor der FDP mit 10,7, der Linken 9,2 und den Grünen mit 8,9 %.

Im Landkreis Mittelsachsen wurden in den Wahlkreisen 161 und 163 die Ergebnisse ermittelt. Mehr als 208.000 Wahlberechtigte waren im Wahlkreis 161 zur Stimmabgabe aufgerufen. 10 Kandidaten stellten sich zur Wahl für Direktmandate. Veronika Bellmann ist als Wahlkreisabgeordnete gewählt.

Der Kreiswahlausschuss stellte in seiner Sitzung am 28. September das amtliche Ergebnis des Wahlkreises 161 fest. Demnach erhielt sie mit 48.230 die meisten Stimmen, der prozentuale Anteil liegt bei 32,44 Prozent. Gegenüber dem vorläufigen Ergebnis gab es nur geringe Abweichungen, wie beispielsweise verursacht durch Übertragungsfehler. Gestiegen sei im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 die Zahl der Briefwähler von 22.382 auf jetzt 28.274.

Die Wahlbeteiligung lag am 24. September in den 37 Kommunen bei 74,72 Prozent, sie erhöhte sich damit um 5,62 Prozent. Kreiswahlleiter Peter Schubert bedankte sich bei den zahlreichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern für das Engagement und den reibungslosen Ablauf. Bei den Zweitstimmen erhielt die CDU 27,7 , die SPD 9,7, die AFD 31,2 und die Linke 14,5 Prozent.

Im Wahlkreis 163 im Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II waren 183.483 Menschen wahlberechtigt. Zu diesen gehören aus unserem Sendegebiet die Einwohner von Rochlitz, Wechselburg, Geringswalde, Erlau, Königsfeld und Zettlitz.

6 Kandidaten bewarben sich um ein Direktmandat. 35,1 Prozent der Direktstimmen konnte Marco Wanderwitz auf sich vereinen. Er war für die CDU angetreten und konnte sein Mandat verteidigen.

Im Wahlkreis 163, welcher sich über Teile von drei Landkreise erstreckt, lag die CDU mit 30,6 Prozent auch bei den Zweitstimmen vorn, gefolgt von der AFD mit 26,8 Prozent und den Linken 15,3 Prozent. Die SPD bekam 10,6 und die FDP 7,7 Prozent der Stimmen.

Die Wahlbeteiligung lag im Wahlkreis 163 bei 75,7 Prozent.

Fazit: Erstmals sieben Parteien werden dem 19. Bundestag angehören. Der CDU als stärkster Kraft obliegt es nun eine Regierung zu bilden. Kein leichtes Unterfangen, denn die SPD steht als Partner für eine Große Koalition nicht mehr zur Verfügung.

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