26.09. Burgstädt – Betrüger wollten an Ersparnisse/Bankmitarbeiterin verhinderte Schlimmeres

Ein Senior (83) erhielt im Laufe des Montags einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main. Der Anrufer wies den Senior darauf hin, dass in Burgstädt verdeckte Ermittlungen laufen würden, er in Erfahrung bringe müsse, wieviel Geld der 83-Jährige auf seinem Konto habe. Wenig später erhielt der Senior einen zweiten Anruf – diesmal von einem angeblichen Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes.
Auch dieser Anrufer erzählte die gleiche Geschichte und schickte den Senior zur Bank, um seine Ersparnisse abzuheben und so zu „sichern“. Dem kam der 83-Jährige nach. Einer aufmerksamen Mitarbeiterin der Bank ist es zu verdanken, dass es zu keinen finanziellen Schäden für den Senior kam. Sie wies den Mann auf einen möglichen Betrug hin und lag damit goldrichtig.
Einmal mehr warnt die Polizei vor diesem Hintergrund vor diesen und ähnlichen Betrugsmaschen von oft wortgewandten Tätern, die einzig und allein am Telefon darauf aus sind, an das Vermögen ihrer Opfer zu kommen. Gehen Sie niemals auf Geldforderungen jeglicher Art am Telefon ein. Die Übermittlung von persönlichen Daten sollte niemals bei einem Telefonat erfolgen. Beenden Sie solche Telefonate umgehend. Verständigen Sie im Zweifelsfall Bekannte und Verwandte sowie die Polizei über derartige Anrufe. (Ry)
Quelle: Polizeidirektion Mittweida

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