Germania gewinnt Spitzenspiel

Am Wochenende empfing der Tabellenzweite der Landesklasse Mitte der Herren den Tabellensechsten. Der SV Germania Mittweida musste bei der SG Empor Possendorf ran. 95 Zuschauer wollten die Partie in der Sportanlage Poisenblick sehen.

Die Gäste begannen forsch und schon nach einer halben Minute hatte Pittroff die erste Chance auf dem Fuß. Aber der Keeper der Possendorfer war auf dem Posten.

In der 5. Minute kamen dann die Possendorfer mit diesem herrlich Ball von Becker prima weitergespielt aber Erik Schmidt kam nicht an Richter vorbei. Endstation Kaiser.

Eine Minute später Freistoß für die Gäste- Moses mit dem Kopf. Glück für Mittweida.

Spielminute 9 auf der anderen Seite. Eckball von Grötzsch auf Kevin Frieden.

Der Kopfball lag nicht schlecht.

Possendorf präsentierte sich mit einem starken Spiel. Eckball in der 12. Minute. Markus Weser auf Sebastian Müller von Pietsch abgewehrt. Rene Schmidt auf Gränitz. Die Granate flog am Tor vorbei.

In der 13. Minute Kevin Frieden jagte den Possendorfern das Leder ab und schickte Silvio Grötzsch auf eine lange Reise, aber Pierre Oertel im Tor der Gastgeber konnte den Angriff stoppen.

Possendorf davon unbeeindruckt griff weiter an. Weser Ball wehrte die Defensive der Germania ab. Nach einigem Wirr Warr kam das Leder zu Gränitz. Sein Ball erreichte Moses nicht und endete in den Armen von Torhüter Kaiser.

In der 22. Minute ein erneuter Angriff der Hausherren. Diesmal schaltete sich Rene Schmidt, der Torjäger der Possendorfer ein. Aber auch hier Endstation Kaiser.

In der 24. Minuten befreiten sich die Gäste mit Frieden, Pittroff wieder Frieden und der sieht Grötzsch auf der linken Außenbahn. Seine Hereingabe konnte Sebastian Müller abfangen.

Quasi im Gegenzug stürmten die Possendorfer in Richtung Kaiser Tor. Schmidt setzte Moses ein. Der kam zu Fall, ob Hönig hier die Füße im Spiel hatte, lässt sich schlecht beurteilen. Der Schiedsrichter entschied jedenfalls: Kein Elfmeter.

Possendorf blieb das energischere Team. Hier testete Rene Schmidt Torhüter Kaiser.

Da waren 33 Minuten gespielt.

Vier Minuten vor der Pause köpfte Pietsch diesen Eckball von Grötzsch in die Maschen.

Am 1:0 Halbzeitstand konnte auch Danny Moses nichts ändern.

Das Ergebnis passte den Hausherren überhaupt nicht. Einwurf Göschick auf Schmidt und wieder zu Göschick. Seinen Ball wehrte Hönig ab. Schlussendlich landet der Ball bei Torjäger Rene Schmidt. Dieser ließ Germania Keeper Kaiser keine Chance.

47 Minuten waren da gespielt.

Possendorf drückte weiter über Moses und Becker. Aber die Gäste verteidigten mit Mann und Maus.

Eckball Germania. Grötzsch auf Hahn. Der Abschluss kein Problem für die Gastgeber.

52 Minuten waren gespielt.

In der 54. Minute verpassten es die Gastgeber bei dieser klaren Aktion in Führung zu gehen. Erik Schmidt war der Unglücksrabe.

Dann Freistoß für Possendorf. Göschick konnte Torhüter Kaiser nicht beeindrucken.

In der 60. Minute dann Freistoß Germania ausgeführt von Richter und eingeköpft von Pietsch. Allerdings stand der im Abseits.

Doch es kam noch dicker für die Gäste. In der 61. Minute nahm Rene Schmidt die linke Außenbahn. Seine Hereingabe fälschte Patrick Richter unhaltbar ab.

Die Führung der Gasgeber zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. Auch weil Possendorf weiter Druck machte. Moses auf Göschick und Torhüter Kaiser im Nachfassen.

In der 71. Minute dann die Gäste mit Richter, Pittroff, Wilsdorf Hahn und Pietsch.

Glück für Possendorf.

Vier Minuten später Einwurf Wilsdorf Kopfballverlängerung Ryssel. Endstation Oertel.

Auf der anderen Seite die Hausherren mit Schmidt über rechts und Telle mit Direktabnahme.

80 Minuten waren gespielt. Freistoß Germania Mittweida. Ausgeführt von Grötzsch, abgefälscht von Hahn und schnell geschalten von Pittroff. 2:2. Die Possendorfer geschockt.

Germania nun mit der zweiten Luft. Freistoß Grötzsch über den für Hahn gekommene Heyn kam der Ball zu Richter. Aber kein Problem für Torhüter Oertel.

3 Minuten später in der 86. Minute zog Götze nach Einwurf von Wilsdorf ab. Glück für die Hausherrren.

In der 89. Minute nach einem Freistoß von Grötzsch reagierte Richter am schnellsten und brachte den Ball mit der Hacke im Tor unter. 3:2 die Gäste haben das Spiel gekippt.

Possendorf wollte wenigstens einen Punkt und verlor bei dieser Aktion Göschick. Er handelte sich einen Platzverweis ein.

Fazit:

Die Possendorfer kombinierten richtig gut. Erarbeiteten sich viele Bälle. Nur bei der Chancenverwertung waren sie zu nachlässig.

Die Zschopaustädter konnte am Ende konnten mehr als zufrieden sein, denn mit Glück und Kampfgeist hatten sie am Ende die Nase vorn und stehen nun auf dem 4. Tabellenplatz.

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