100 Jahre BSZ Mittweida

Seit 100 Jahren werden in diesem Gebäude an der Mittweidaer Poststraße Berufsschüler ausgebildet. Am 17. Oktober 1917 wurde die Schule für die berufliche Bildung im gewerblichen und kaufmännischen Bereich eingeweiht.

Das hundertjährige Gründungsjubiläum würdigten am vergangenen Dienstag geladene Gäste aus der Stadt und der Region. In dem gut 90 minütigen Festakt reflektierten die Festredner die Geschichte des Hauses.

1921 erfolgte die Angliederung der Webschule an die Gewerbeschule, ab 1927 wurden Werkstätten für verschiedene Gewerke, wie Metall, Schumacher und Tischler sowie ein Textilsaal in der heutigen Aula errichtet.

1945 wurde der Schulbetrieb von Januar bis September zum einzigen Mal in der langen Geschichte unterbrochen. Nach 1950 fanden umfangreiche Umstrukturierungen statt. In den Jahren ab 1960 konzentrierte sich die Ausbildung immer mehr auf den metallverarbeitenden Bereich, die Gewerbeschule wurde zur „Kommunalen Berufsschule“. 1982 erhielt die Schule den Namen „Erhard König“, den sie bis zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten behielt.

Mittweida gehört heute zum Beruflichen Schulzentrum Döbeln-Mittweida, sowie auch die Schulteile in Burgstädt und Rochlitz.

An den vier Standorten unterrichten 94 Lehrkräfte über 1100 Schüler. In Mittweida können junge Leute im Bereich Technik die Fachhochschulreife erreichen.

Unter dem Motto „BILDUNG SCHAFFT ZUKUNFT“ werden unter dem Dach des „BSZ Döbeln-Mittweida“ in Berufsschule, Berufsfachschule,
Fachoberschule und Fachschule die Bildungsgrundlagen gelegt, um den Absolventen die bestmögliche Vorbereitung für ein berufliches Leben mit
vielen Perspektiven zu ermöglichen.

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