25 Jahre Heimat- und Geschichtsverein Mittweida

Es war eine Punktlandung am vergangenen Sonnabend in der Aula des Städtischen Gymnasiums Mittweida. Der hiesige Heimat- und Geschichtsverein feierte auf den Tag genau sein 25-jähriges Gründungsjubiläum.

Zu diesem Festakt konnte Horst Kühnert Gründungs- und Ehrenmitglied neben befreundeten Vereinen auch den Beigeordneten Holger Müller, den Stellvertretenden Bürgermeister und Stadtrat Jürgen Kitzing sowie Stadtrat Dr. Torsten Bachmann begrüßen. Unter den Gästen war auch Ehrenmitglied Bruno Kny. Er war der erste Vorsitzende des Vereines.

An diese Zeit und vor allem an die Gründung des Vereines mit 16 Mitgliedern am 14. Oktober 1992 erinnerte der Vereinsvorsitzende Frank Schleußing in seiner Festansprache. In dieser beleuchtete er die Facetten des Vereinslebens. Natürlich auch das Auf- und Verarbeiten sowie bewahren von Heimatgeschichte.

Zu der Aufarbeitung der Stadtgeschichte gehören auch öffentliche Veranstaltungen für die Einwohner. Mehr als 40 Vorträge zur Stadt- und Heimatgeschichte haben die Mitglieder seit 1992 gehalten. Bei Vorträgen wie „Heute gehen wir ins Volkshaus“ und „Mittweida in den goldenen, wilden 50er Jahren“ konnten jeweils über 100 Gäste dabei sein, schrieb Horst Kühnert im Amtsblatt der Stadt.

Grundlage dafür ist das vereinseigene Archiv. 262 Literaturtitel, wie z.B. Adressbücher, Chroniken, Zeitungen oder Festschriften, nahezu 800 Dias, 100 CD + DVD, 370 Ansichtskarten und über 300 Bilder, Zeichnungen und Fotografien sind hier im Bestand. Diese werden hier gesichtet, für Vorträge aufgearbeitet und für nachfolgende Generationen aufbewahrt.

Geschichte bewahren hat Tradition in Mittweida weiß auch Ehrenmitglied Bruno Kny.

Im Rahmen der Veranstaltungen wurden die anwesenden Gründungsmitglieder geehrt. Gern würde sich der Verein personell weiter verstärken und natürlich auch verjüngen. Der Zugang zum Verein kein Problem.

Liebe zur Heimat und zur Geschichte mitgebracht, hat auch Horst Kühnert. Er hat sich sehr um diesen Verein verdient gemacht. Dafür sollte er geehrt werden, aber mit was? Ehrenmitglied ist er schon. Also rief der Verein eine Ehrengabe für besondere Verdienste auf den Plan. Neben aller Arbeit, pflegen die Mitglieder ein reges Vereinsleben.

So wie der Frank Schleußing seine Festrede zur 25 jährigen Vereinsgeschichte begann so endete diese auch mit einem Zitat des englischen Historikers Thomas Macauly:

Kein Mensch, der über die Vergangenheit Bescheid weiß, wird die Gegenwart düster und verzagt sehen“.

Wenn dies stimmt, dann ist mir um die Zukunft unseres Heimat- und Geschichtsvereins nicht Bange, fügte der Vorsitzende des Vereins hinzu.

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