Germania gewinnt Spitzenspiel

Es war das Spitzenspiel des 9. Spieltages in der Landesklasse „Mitte“. Der SV Germania Mittweida empfing den BSV 68 Sebnitz.

101 Zuschauer waren in das Stadion „Am Schwanenteich“ gekommen, um Spitzenfußball der Landesklasse zu sehen.

Dabei hatten die Hausherren nicht die besten Voraussetzungen, denn sie mussten das Fehlen von Kapitän Silvio Grötzsch und Kevin Frieden kompensieren.

In Sachen Spitzenfußball mussten sich die Zuschauer etwas gedulden, denn in der Anfangsphase stand der Respekt beider Teams voreinander im Vordergrund.

Aus dieser Starre lösten sich die Gäste etwas besser. In der 9. Minute Einwurf der Sebnitzer. Hamel spielte Kunze an und der testete Germaniakeeper Kaiser.

Die nächste Szene gehörte ebenfalls dem BSV. Rummler nutze den Ballverlust von Ryssel, er und Kunze spielten die Hintermannschaft der Germania aus und schafften so Räume für Nebes. Glück für die Gastgeber.

Germania war immer noch nicht richtig auf dem Platz. Anders konnten die Zuschauer diese Szene aus der 14. Minute nicht deuten. Hönig klärte unnötig zur Ecke.

Den anschließenden Eckball brachte Miroslav Kocl sehenswert im Tor der Gastgeber unter. 0:1. Die Führung die Gäste nicht unverdient.

Mittweida zu diesem Zeitpunkt etwas zu gastfreundlich. So hatten die Gäste auch die nächste Chance. Der Freistoß von Stephan Schöne landete sicher in den Armen von Nico Kaiser.

So langsam besannen sich die Gastgeber auf ihre eigene fußballerische Stärke. Oft blieben sie in der Hintermannschaft der Sebnitzer hängen. Aber als Markus Pietsch hier elfmeterreif gefoult wurde. Ergaben sich vollkommen neue Möglichkeiten,

die von Patrick Richter begrenzte Dominik Oppitz. Er hielt den schwach geschossenen Elfmeter.

Germania wollte nun mehr. Hönig mit weitem Ball auf Wilsdorf. Aber noch hatten die Hausherren kein probates Mittel gefunden, die Gästeabwehr zu überwinden.

Allerdings setzten sie spielerisch gute Akzente. Wie hier Philipp Rauthe und Kevin Pittroff in der 27. Minute.

Die Gäste waren weiter mit von der Partie. Auch wenn Patrick Richter den Freistoß von Stephan Schöne unschädlich machen konnte.

In der 33. Minute Freistoß auf der anderen Seite. Hönig brachte den Ball von links herein. Aber Dominik Oppitz im Tor der Gäste ohne Kompromisse.

In der 38. Minute Einwurf Borchardt – abgewehrt – zu Wilsdorf der spielte auf Pietsch.

Doppelpass mit Ryssel. Herrliche Hereingabe auf den Kopf von Rick Borchardt. Glück für die Gäste.

3 Minuten später Eckball über Götze. Richter verlängerte, Hahn legte ab und Wilsdorf standen jede Menge Sebnitzer Beine im Weg.

Die Hausherren kamen weiter über Ryssel, Borchardt und Hahn. Der spielte Pittroff an, aber der verzog in der 48. Minute.

In der 49. Minute. Eckball Germania, die wurde ausgeführt von Götze. Toni Hahn mit einem mustergültigen Kopfball. Mats Popielas klärte auf der Linie. Mit dem 0:1 ging es in die Kabine.

Für die Zuschauer hieß es, weiter warten.

In der zweiten Halbzeit begannen Hausherren entschlossen. Mit Hönig, – Richter,

– Borchardt, – Götze und Pittroff. Aber am Ende blieben die Bemühungen in den Abwehrreihen der Gäste hängen.

In der 50. Minute dann dieser Angriff über rechts ausgeführt von Wilsdorf und Hahn. Klasse gespielt auf Hannes Ryssel. Glück für die Gäste. Angriffe über die Flügel, die Abwehrreihen auseinanderziehen und flach gespielte Bälle. Genauso müsste das Konzept der Hausherren aussehen.

In der 51. Minute ging Kevin Pittroff auf und davon und Oppitz war hier mit der gelben Karte mehr als gut bedient.

Den Freistoß führten Richter und Götze aus. Dessen Schuss verlangte Torhüter Oppitz alles ab. Die Germania und die Zuschauer nach 52 Minuten auf Betriebstemperatur.

Eckball in der 62. Minute. Kuhl brachte den Ball herein und den Kopfball von Markus

Pietsch hinderte Popielas am Überqueren der Torlinie.

Dann versuchte sich Richter zum ersten und zum zweiten. Philipp Rauthe kam einen Schritt zu spät.

Die Gäste hatten sich mittlerweile auf`s Kontern verlegt. In der 68. Minute hatte diesmal die Germania Glück.

In der 69. Minute dann die Sebnitzer über rechts und Urgestein Nebes fackelte nicht lange.

Auf der anderen Seite erkämpfte sich die Germania den Ball. Pittroff spielte auf Hahn und dessen Ball fing die Gästeabwehr ohne Folgen ab.

Eine Viertelstunde vor Schluss zeigte Pierre Nebes was in ihm steckt. Gerrit Hamel lieferte ihm diesen Sahnepass und Nebes kurzentschlossen.

Aber auch die Hausherren waren mit ihren Mitteln noch nicht am Ende. Hönig wechselte mit diesem langen Ball die Seite, Pietsch verlängerte. Hahn brachte den Ball herein, abgewehrt, wieder geholt von Nils König und Toni Hahn mit dem Kopf. 1: 1 nach 76 Minuten.

In der 43. Minute Eckball Germania Mittweida Hannes Ryssel verpasste nur knapp.

In der 89. Minute, der Einwurf von Richter wurde geblockt von Hamel und geahndet von Schiedsrichter Schubert. Hamel hatte bereits in der 67. Minute schon Gelb wegen Meckerns gesehen.

Inder 90. Minuten Einwurf Wilsdorf von links. Und Hannes Ryssel mit dem Kopf.

In der 92. dann wiederum weiter Einwurf von Tommy Wilsdorf. Markus Pietsch verlängerte mit dem Kopf und Christian Kuhl vollendete zur 2:1 Führung.

Damit konnte der SV Germania Mittweida seine Siegesserie fortsetzen und rückte bis auf einen Punkt an die Tabellenspitze heran. Die hat der Hainsberger SV inne. Und genau dieser kommt am 04. November nach Mittweida.

Vorher müssen die Schneiderschützlinge in Gröditz ran. Die Hainsberger empfangen Possendorf.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*