Klinikärzte der LMK sichern seit einem Jahr die notärztliche Versorgung am Notarztstandort Mittweida

Ob ein Herzinfarkt, ein Autounfall oder Sturz – wenn eine Notfallsituation eintritt,wünscht sich jeder schnelle Hilfe. Dann sollte auch der Notarzt nicht weit sein, damit im Ernstfall keine unnötige Zeit verstreicht, die über Leben und Tod entscheiden kann. Doch in der Vergangenheit gab es Schwierigkeiten, eine lückenlose Besetzung der Notarztdienste am Standort Mittweida sicherzustellen. Nicht zu jeder Tages- und Wochenzeit standen ausreichend Ärzte in der Region zur Abdeckung der Dienste zur Verfügung.


Aus diesem Grund hatte sich die Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH (LMK) im vergangenen Jahr auf eine europaweite Ausschreibung beworben, welche die Organisation der Notarztdienste für den Notarztstandort Mittweida sicherstellen und die bestehenden Versorgungslücken dauerhaft schließen sollte. Zusammen mit der Firma Rescue Mittelsachsen erhielt die LMK den Zuschlag. „Unsere Klinikärzte übernehmen damit eine wichtige Aufgabe in der Notfallversorgung in Mittelsachen“, freut sich Florian Claus, Geschäftsführer der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH.

Seit November 2016 werden die Dienste über die Ärzte des Mittweidaer Krankenhauses in Zusammenarbeit mit ortsansässigen niedergelassenen Kollegen gesichert. Etwa 2.500 Notarzteinsätze wurden im letzten Jahr insgesamt geleistet. Durch das Engagement der LMK hat sich somit die notärztliche Versorgung in der Region stark verbessert.

Die Organisation und sämtlicher Verwaltungsaufwand wird durch Ronny Illig durchgeführt, der eigens zum Betrieb des Notarztstandortes Mittweida die Firma Rescue Mittelsachsen gegründet hat. Der gelernte Rettungsassistent fährt schon seit Jahren in der Region im Rettungsdienst und weiß um die hiesigen Probleme. Er entwickelte deshalb ein System, welches den Notärzten beispielsweise den bürokratischen Aufwand erleichtert und somit neue Anreize zur Beteiligung schafft.

Auch wurden durch Ronny Illig mehrere Notarzttreffen mit Fortbildungen durchgeführt. Hier entstand ein sehr guter Erfahrungsaustausch von Ärzten der LMK und ortsansässigen Ärzten. „Dadurch konnten auch neue Ärzte für den Notarztdienst gewonnen werden.“ freut sich Ronny Illig. Er zieht
nach einem Jahr kooperativer Zusammenarbeit eine positive Bilanz: „Meine Ziele sind erreicht worden, die Arbeit zwischen Ärzten, Rettungsdienst und Krankenhaus hat sich optimiert. Das Engagement niedergelassener Ärzte ist gestiegen und insgesamt hat sich damit die Patientenversorgung in der Region Mittweida zum positiven entwickelt.“

Auch die Erfahrungen der beteiligten Notärzte seien durchweg positiv. Auf Nachfrage betonten diese, dass sie durch den geringen Verwaltungsaufwand wieder mehr Zeit für ihre eigentliche Tätigkeit hätten: die Versorgung von Notfallpatienten.

Quelle: Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH

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