Germania gewinnt Spitzenspiel

Der 14. Spieltag in der Landesklasse Mitte läutete den Rückrundenauftakt ein und der bescherte dem SV Germania Mittweida den Kreisrivalen BSC Freiberg. Während die Teams auf den Platz laufen, begrüßte Germania-Präsident Harald Kaehs die Sponsoren seines Vereins.

Die 120 Zuschauer im Stadion bekamen in der 4. Minute den ersten Angriff geboten. Die Gäste kamen mit Sebastian Krause, der suchte Berger aber Hannes Ryssel hatte aufgepasst. Tom Fischer im Nachsetzten, Götze wehrte ab.

Die anschließende Flanke landete in den Armen von Germania-Keeper Kaiser.

In der 6. Minute nahm Kapitän Grötzsch den Ball von Pietsch an und drückte ab, aber kein Problem für seinen Ex-Kollegen Geiger im Tor der Freiberger.

In der 11. Minute Einwurf von Marcel Krause. Gommlich mit perfekter Annahme setzte Hamoud gut ein, aber zum Glück für die Gastgeber bediente der nur das Außennetz.

In der 14. Minute rief Paul Berger mit diesem Fernschuss das Können von Germania Torhüter Nico Kaiser ab. Der, das kann man vorweg nehmen, eine tadellose Partie spielte.

Der Gastgeber wollte mitspielen. Freistoß Andreas Hönig, Kopfball Kevin Frieden und Riesenmöglichkeit für Patrick Richter.

Die Zuschauer sahen´s gelassen. In der 17. Minute dann Eckball von links Hannes Ryssel stieg am höchsten. Marcel Krause stand der Germania-Führung im Weg.

In der 24. Minute setzte sich Tommy Gommlich an der Strafraumgrenze durch. Sein Schuss verfehlte das Kaisertor nur knapp. Die Zuschauer hatten gut Lachen. Noch!

In der 31. Minute. Freistoß für Freiberg. Marcel Krause schickte den Ball ab und Nico Kaiser hielt ihn sicher.

Fünf Mal standen sich beide Mannschaften in der Landesklasse bisher gegenüber und nur einmal konnten die Zschopaustädter als Sieger vom Platz gehen. An die 6:1 Hinspielschlappe mochte keiner denken, auch in der 40. Spielminute nicht. Da besorgte Sebastian Krause nach Vorarbeit von Marcel Krause mit diesem sehenswerten Kopfball das 0:1 für die Gäste.

Fünf Minuten später antwortete der Gastgeber mit diesem Freistoß von Andreas Hönig. Nicht standhaft aber treffsicher, das reichte für den 1:1 Halbzeitstand.

Die Germania wollte die zweite Halbzeit so beginnen wie sie die erste beendet hatte, mit einem Tor.

Grötzsch, Pietsch und Frieden hatten in der 47. Minute Maß genommen.

In der 51. Minute kamen dann die Gäste über rechts mit Krause, Mehner und Hammoud. Aber die Hereingabe erreichte Gommlich nicht. Den Distanzschuss machte Kaiser unschädlich.

Freiberg stürmte weiter. In der 57. Minute ein erneuter Angriff über rechts. Rauthe wehrte ab, um den Nachschuss kümmerte sich der souveräne Germania- Keeper Kaiser.

Die Zschopaustädter standen in dieser Phase unter Druck. Die Freiberger wollten die Führung erzwingen.

Den Ball von Hamoud wehrte Pittroff ab, allerdings zu Krause. Dessen Ball parierte Kaiser großartig und der Nachschuss von Berger blieb in der Abwehr der Mittweidaer hängen. Die Gastgeber mit Biss und Glück.

In der 65. Minute dann Freistoß für Germania. Vorausgegangen war dieses Foul an Richter. Grötzsch spielte auf Pietsch und die Gäste hatten Glück.

Die allerdings waren an diesem Tag das bessere Team. Allerdings arbeitete sie vor dem Tor zu ungenau.

Auf der anderen Seite in der 80. minute Einwurf durch Borchardt. Rauthe nahm Maß und Berger blockte ab.

Eine Minute später. Andreas Höhnig mit weitem Ball auf Patrick Richter, aber Stefan Richter stoppte ihn mit fairen Mitteln.

In der 86. Minute der Einwurf von Wilsdorf wurde abgewehrt, der Ball kam zum Absender zurück und der versuchte es aus der Distanz. Endstation Geiger.

Freistoß in der 89. Minute für die Mittweidaer, ausgeführt von Andreas Hönig, Hannes Ryssel verlängerte den Ball und Silvio Grötzsch besorgte die 2:1 Führung. Das Stadion am Schwanenteich binnen weniger Sekunden ein Tollhaus. Die Anzeigetafel offenbarte den Mittweidaer Fußballgott.

Jetzt wollte es auch Pittroff noch einmal wissen, aber sein Ball war hoch und weit. Die Sekunden liefen für den Gastgeber.

Und dann wurde es noch einmal hektisch. Zum Glück stand Gommlich hier im Abseits. Vier Minuten nach der regulären Spielzeit erlöste Schiedsrichter Unger die Mittweidaer.

Fazit Last-Minute Angebote sind nicht die schlechtesten, wenn das Reiseziel stimmt. Und das ging an diesem Tag für den SV Germania Mittweida absolut in Ordnung.

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