Haushalt verabschiedet

Der Kreistag Mittelsachsen beschloss am Mittwoch den Haushalt für das kommende Jahr. Er sieht Aufwendungen in Höhe von 378 Millionen Euro und keine Kreditaufnahmen vor. Ein noch im Oktober vorhandenes Defizit von über zwei Millionen Euro konnte ausgeglichen werden, indem einzelne Positionen durchgearbeitet wurden, heißt es in einer Meldung der Pressestelle des Landratsamtes.

Die meisten Aufwendungen umfassen den sozialen Bereich mit rund 190 Millionen Euro, darunter befinden sich zum Beispiel Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, Grundsicherung für Arbeitssuchende sowie der Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.

Rund 29 Millionen Euro plant der Kreis mit Unterstützung von Fördermitteln zu investieren, allein im Kreisstraßenbereich sind fast 12 Millionen Euro vorgesehen. Weitere größere Positionen im Haushalt sind der Öffentliche Personennahverkehr mit 15,3 Millionen Euro, der betriebliche und die bauliche Unterhaltung an Kreisstraßen mit 24 Millionen Euro, der Bereich Rettungsdienst und Katastrophenschutz mit rund 22 Millionen sowie Personalaufwendungen in Höhe von 81 Millionen Euro.

Rund 1500 Stellen sind im Haushaltsplan ausgewiesen, das sind 30 mehr im Vergleich zu 2017. Grund für den Anstieg sind gesetzliche Änderungen im sozialen Bereich, wie Unterhaltsvorschuss oder aber auch die Auflösung des Rettungszweckverbandes Leipzig und Region Döbeln. Im kommenden Jahr hat der Landkreis damit die Trägerschaft des Rettungsdienstes für das gesamte Kreisgebiet inne.

Die Beteiligung der Städte und Gemeinden an den überörtlichen Aufgaben und der Daseinsfürsorge des Landkreises werden über die sogenannte Kreisumlage erhoben. Der Umlagesatz hierfür erfährt nächstes Jahr keine Erhöhung, er verbleibt unverändert bei 31,65 Prozent.

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