Schülerbeförderungssatzung

Eine neue Schülerbeförderungssatzung im Zuständigkeitsbereich des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen soll in Kraft treten. Der Kreistag beauftragte den Landrat, einem entsprechenden Entwurf zuzustimmen. Demnach soll der Elternanteil in Mittelsachsen für die Klassen 1 bis 4 von 110 auf 15 Euro und für Schüler ab Klasse 5 von 145 auf 112,50 Euro sinken. Für Schüler an Förderschulen für geistige Entwicklung entfällt der Anteil komplett.

Bei Nutzung des freigestellten Schülerverkehrs gelten die Beträge bei einem Schulweg bis 20 Kilometer, darüber hinaus gelten gestaffelte Anteile. „Grundsätzlich erfolgt die Beförderung über den öffentlichen Personennahverkehr, sollte dies nicht möglich sein, werden Extrafahrten organisiert. Dies nennt man dann den freigestellten Schülerverkehr“, erklärt der Leiter der Abteilung ÖPNV, Verkehrswirtschaft und Schulen Thomas Kranz.

Zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollen Hortkinder, anstelle ihres Beförderungsanspruches im freigestellten Schülerverkehr auf dem Weg zwischen Schule und Wohnung nach Unterrichtsschluss, einen Anspruch auf Beförderung zur Horteinrichtung geltend machen können. Erstmals sieht die Regelung eine ausdrückliche Regelung der Schulwegezeit vor, die im Regelfall bis zu 60, aber bei auftretenden Besonderheiten bis 90 Minuten betragen kann.

Ziel der neuen Satzung, mit Gültigkeit ab Sommer, ist es, dass in allen Landkreisen, die sich hieran beteiligen, einheitliche Kostensätze existieren. Neben den Landkreisen Mittelsachsen und Zwickau ist der Zweckverband im Bereich der Schülerbeförderung auch für den Erzgebirgskreis zuständig, heißt es aus dem Landratsamt Mittweida.

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