FDP in Mittelsachsen lud zum Dreikönigstreffen

Zum 27. Mal luden die Döbelner Liberalen zu ihrem Dreikönigstreffen. Gut 80 Gäste waren der Einladung gefolgt, darunter auch die Spitze der Sächsischen FDP.

Gastredner war Hermann Leithold, Vorstandsmitglied im Bundeswirtschaftsverband „Die jungen Unternehmer“ und Prokurist der AgriCon GmbH Ostrau.

Leithold referierte zum Thema: „Was die Wirtschaft von der Politik erwartet“. Er machte deutlich: Auch wenn es der Wirtschaft aktuell gut geht, die Forderungen an die Politik wie: Digitalisierung des Staates, schneller Breitbandausbau, Aufwertung des Standort-Images von Sachsen, sind existenziell. Was jedoch beim Breitbandausbau passiert, ist geschäftsschädigend“ sagt er.

Was das für das Familienunternehmen AgriCon bedeutet, in dem sein Vater Geschäftsführer und er in der Entwicklung tätig ist, beschreibt er so.

Sitz der Firma ist in dem kleinen Dorf Jahna. Sie befasst sich mit der Digitalisierung in der Landwirtschaft. Ihre Technologie nutzen europaweit Agrarbetriebe zur Optimierung der Pflanzenproduktion. „Unser Familienunternehmen ist gut aufgestellt. Wir haben den Stand erreicht, dass wir alle wichtigen Daten wie Auftragseingang, Projektstände, Umsätze und Kundenanfragen über Smartphones abwickeln können, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass das Internet leistungsfähig ist, sagte Leithold.

Auch Torsten Herbst, der Bundestagsabgeordnete und Generalsekretär der Sächsischen FDP, favorisierte in seiner Rede neben der Digitalisierung, Bildungsangebote und einen Sozialstaat, der sich nicht am 19. und 20. Jahrhundert orientiert, sondern an der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts.

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