Spitzentechnologie auf dem Land

Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt besuchte am 24. Januar das Kurt-Schwabe-Institut für Mess- und Sensortechnik in Meinsberg bei Waldheim, um sich über die dort stattfindende Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu informieren. Der Leiter des Instituts Prof. Dr. Michael Mertig gab den Gästen einen Einblick in sein Institut. Es wurde bereits im Jahr 1945 am Standort Meinsberg an der Zschopau gegründet und ist auf dem Gebiet der Mess- und Sensortechnik ein wichtiger Partner in regionalen und überregionalen Netzwerken, in Verbundprojekten und Forschungsvorhaben mit anderen Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen.

Die rund 40 Mitarbeiter setzen sich aus Chemikern, Biologen, Physikern und Ingenieuren zusammen. Das Kurt-Schwabe-Institut hat sich einen exzellenten Ruf im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der biologisch-physikalischen und elektrochemischen Sensorik erworben. Bei seinem Rundgang besuchte der Minister mehrere Stationen im Institut. Die Ergebnisse finden Anwendungen in den verschiedensten Bereichen.

Ein Beispiel ist die ortsabhängige Messung und Kartographie von Bodenparametern zur Optimierung von Düngeprozessen, welche unmittelbar eine Digitalisierung von landwirtschaftlichen Prozessen ermöglicht. „Ich bin froh, dass wir mit dem Kurt-Schwabe-Institut in Meinsberg eine renommierte Forschungseinrichtung haben, durch deren Entwicklung von Sensoren wir wichtige Umwelteinflüsse genau analysieren können“, sagte Umweltminister Thomas Schmidt bei seinem Besuch. „Gerade beim Umweltschutz ist es erforderlich, die Wirksamkeit eingesetzter Maßnahmen auch nachzuweisen.

Diesen Beitrag muss die Umweltanalytik leisten, für die wiederum Sensoren und Messsysteme, wie sie das Kurt-Schwabe-Institut entwickelt, unverzichtbar sind.“, so der Minister weiter. Während des Besuches vereinbarten KSI und Ministerium die Durchführung einer gemeinsamen Projektwerkstatt im Rahmen der Zukunftsinitiative simul+ des SMUL.

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