Waldheimer Räte fühlen sich Eigentum verpflichtet

Sturmtief Friederike erinnerte die Waldheimer Stadträte während ihrer Sondersitzung am 18. Januar daran, das Eigentum verpflichtet. Denn um die weitere Verfahrensweise mit der ehemaligen Spindelfabrik ging es in dieser Sondersitzung des Stadtrates. 2016 hatte die Stadt das Gebäude erworben, um es abzureißen und das Gelände zu renaturieren. Schließlich birgt die Ruine viel Gefahrenpotential. Geht es nach dem Willen der Stadt, soll mit dem Abriss bis März begonnen werden.

Auf rund 572.000 Euro belaufen sich die Gesamtkosten der Maßnahme für Erwerb und Abriss der Spindelfabrik. Förderfähig sind dafür Kosten von rund 494.500 Euro.

Genau wägten die Räte die Situation ab, hinterfragten die Möglichkeit des Verlusts der Fördermittel, trotz Antrag auf vorzeitigen, förderunschäd-lichen Baubeginn beim Fördergeber. Davon gehe er nicht aus, äußerte Waldheims Bauamtsleiter Michael Wittig. Bisher war es auch noch die der Fall, aber ein Restrisiko räumt er ein. Das bezifferte der Beschluss auf 417.000 Euro, welche die Stadt zur Vorfinanzierung aus der Rücklage entnehmen müsste.

Eigentum verpflichtet. Wir haben damals beschlossen, die alte Spindelfabrik zu kaufen und wegzureißen. Damit tun wir etwas für das Stadtbild und unsere Nachkommen.“, sagte FDP-Stadtrat Langner im Verlauf der Sitzung. Schlussendlich sprachen sich die Stadträte einstimmig für das Vorhaben aus. Die nächste Herausforderung wird neben dem Stellen der Anträge sein, zeitnah eine geeignete Abrissfirma zu finden.

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