Neujahrsempfang Waldheim

Wie in jedem Jahr stand auch der diesjährige Neujahrsempfang unter einer besonderen Überschrift. Unter dem Motto „Für Waldheim in guter Lage mit schöner Aussicht“ konnte Bürgermeister Steffen Ernst zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Vereinen und Institutionen begrüßen. Darunter auch Landrat Matthias Damm, Bürgermeisterkollegen aus den Nachbarkommunen.

Bürgermeister Ernst zog für das zurückliegende Jahr eine positive Bilanz und würdigte einige der Höhepunkte aus dem städtischen Leben. Dazu gehörte u. a. die Sanierung der Grundschule, das Stadtfest, der Spatenstich für das neue Seniorenheim und die Eröffnung des Stadt- und Museumshauses. Das Waldheimer Stadtoberhaupt dankte allen Mitarbeitern der Stadt sowie den Betrieben, Vereinen und engagierten Bürger der Stadt. Bürgerliches und vor allem Städtepartnerschaftliches Engagement im neuen Jahr konnte Ernst schon am Abend des Empfangs verbuchen.

Die Matthees-Förderstiftung, vertreten durch Gabriele und Ralph Matthees aus der Partnerstadt Landsberg am Lech überreichten gleich zwei Spendenschecks. Zum einen für die Oberschule Waldheim zur Anschaffung von interaktiven Whiteboards und zum anderen zur Einkleidung der Jugendfeuerwehr. Seit Jahren engagiert sich die Förderstiftung in der Kinder- und Jugendarbeit in Waldheim. Jugendfeuerwehrwart Holger Schütze und Schulleiter Jan Genscher bedankten sich für die Unterstützung.

O-Ton Jan Genscher – Schulleiter

Ausblicke auf die künftige Wohnungssituation in Waldheim gab Ina Pugell, die Geschäftsführerin der Waldheimer Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft. Allerdings begann sie mit einem kurzen Blick in die Historie. Dem gemeinsamen Start mit Hartha und der späteren Trennung. Zusätzlich lastenden Krediten aus DDR-Zeiten.

Doch in den letzten Jahren habe sie auch das Positive an dieser Situation gesehen. „Im Gegenzug hatten wir keine Treuhand-Anstalt zu ertragen, die uns zerschlagen und verkaufen konnte.“, sagte sie.

Weiter sagte Pugell: „Wer Wohnungen vermieten möchte, braucht Menschen, die mieten“, und fuhr fort „das Wohnumfeld ist ein prägender Wirtschaftsfaktor.“

Dazu tragen sich auch die Aktivitäten des Waldheimer Verschönerungsvereins bei. Der Vorsitzende Gerd Pfeifer stellte diese vor. „Waldheim ist ein Schmuckstück. Aber Schmuck will gepflegt sein.“, so der Vorsitzende des Vereins.

Der in Waldheim geborene Designer Prof. Rudolf Horn und seine Partnerin Christiane Jung trugen der Stadt Waldheim an diesem Abend wesentliche Teile ihres bildkünstlerischen Werkes – darunter Grafiken und Malereien als Schenkung zu. Horn würdigte die Kunststadt Waldheim.

O-Ton Rudolf Horn – Designer

Christiane Jung beschrieb ihren Lebensweg und Werk und verband Teile ihrer Schenkung mit Förderung sächsischer Kunst.

O-Ton Christiane Jung – Malerin & Grafikerin

Und genauso und mit einem dankbaren Bürgermeister nahm der Abend seinen Verlauf.

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