Intensivstation im Krankenhaus Mittweida erhält besonderes Prädikat

Die Interdisziplinäre Intensivstation im Krankenhaus Mittweida ist angehörigenfreundlich – dies bestätigte die Stiftung Pflege e.V. jetzt mit einem Zertifikat.

Bei einer medizinischen Behandlung steht das Wohl des Patienten stets im Vordergrund. Doch insbesondere im Bereich der Intensivmedizin gilt, neben der Versorgung der Patienten auch die Lebensumstände und Bedürfnisse der Angehörigen zu berücksichtigen. „Die Anwesenheit von vertrauten Personen während der Therapie trägt erheblich zur Genesung von Intensivpatienten bei und hilft nebenbei auch den Angehörigen selbst.“ weiß PD Dr. Wolfgang Heinke, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Interdisziplinäre Intensivmedizin. Denn diese bleiben damit
stets über den aktuellen Gesundheitszustand informiert und können die schwierige Situation psychisch besser verarbeiten.

„Engste Familienmitglieder in die Behandlung und Pflege sowie Entscheidungsprozesse einzubeziehen, ist uns besonders wichtig – und dies bei Bedarf zu jeder Tages- und Nachtzeit.“ Für dieses angehörigenfreundliche Konzept erhielt die Intensivstation in Mittweida jetzt von der Stiftung Pflege e.V. das Zertifikat „Angehörige jederzeit willkommen“. Das Qualitätssiegel steht für eine besonders besucherfreundliche Atmosphäre und angehörigenfreundliche Prozesse und würdigt das Engagement der Klinik für ihre Patienten. „Eine verdiente Auszeichnung.“ findet Dr. Heinke. „Denn die Rahmenbedingungen für diese Zertifizierung sind in unserem Hause bereits seit längerer Zeit gegeben.“

So ist ein Besuch auf der Intensivstation rund um die Uhr möglich und die Ärzte der Intensivtherapie stehen jederzeit für ein individuelles Gespräch zum Behandlungsverlauf des Angehörigen zur Verfügung. Angehörige haben die Möglichkeit, den Patienten psychisch mit zu betreuen oder einfach so oft wie möglich für ihn da zu sein. Daneben konnte die Klinik weitere Kriterien nachweisen. So werden Angehörige beispielsweise unterstützt, wenn sie innerhalb des Krankenhauses oder in der näheren Umgebung eine Unterkunft benötigen, was gerade bei einem weiter entfernten Wohnort relevant sein kann.

Für die Zuteilung des Zertifikates sprachen außerdem die Dokumentation der Anwesenheitszeiten von Angehörigen, der Angehörigengespräche sowie die Vorhaltung spezieller Wartebereiche, Besprechungszimmer und Informationsmaterialien. Die Intensivstation der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH wird als vierte Intensivstation in Sachsen mit dem Zertifikat von der Stiftung Pflege e.V. für die aktive Einbeziehung der Angehörigen und ihre besucherfreundlichen Besuchszeiten gewürdigt.

Das Zertifikat von der Stiftung Pflege e.V. bescheinigt dem Mittweidaer Krankenhaus eine angehörigenfreundliche Intensivstation. Der Leitende Oberarzt Dr. med. Jan Timmel, Stationsschwester Angelika Schellenberger
sowie Schwester Mandy Heyn (v.r.n.l.) freuen sich im Namen des gesamten Teams über diese besondere Auszeichnung.
(Foto: Ines Schreiber/LMK)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH

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