Mittelsächsische Philharmonie – 25-jähriges Jubiläum

Im August feiert die Mittelsächsische Philharmonie ihr 25-jähriges Bestehen. Sie entstand mit der Gründung des Mittelsächsischen Theaters. Gebildet wurde sie von Musikern der Theaterorchester in Döbeln und Freiberg sowie dem Wismut-Orchster.

Die Musikalische Leitung lag damals in den Händen von Generalmusikdirektor Gerhardt-Dieter Worm. Heute leitet Raoul Grüneis das Sinfonieorchester.

Von Anfang an erarbeitet sich das Orchester ein Repertoire, das vom Barock bis in die Gegenwart reicht. Wagner, Bruckner und Strauss inbegriffen, versteht sich.

O- Ton Raoul Grüneis Generalmusikdirektor Repertoire

Die Musik von Wagner und Bruckner, reizt den Generalmusikdirektor ganz besonders.

Seit Beginn der Spielzeit 2013/14 leitet Raoul Grüneis die musikalischen Geschicke des Orchester. Zur Musik, kam der gebürtige Würzburger spät, aber selbstbestimmt. Begonnen hatte alles mit Klavierunterricht. Aber Grüneis wollte mehr und traf auf Menschen, die das erkannten.

O- Ton Raoul Grüneis – Generalmusikdirektor Anfänge

Zum Repertoire der Mittelsächsischen Sinfonie gehört es auch Genreübergreifend zu musizieren. Dazu gehören Filmmusiken, genauso wie die Queensinfonie, welche die Musiker der Mittelsächsischen Philharmonie mit der Singakademie Chemnitz und Andreas Pabst auf die Bühnen des Mittelsächsischen Kultursommers brachten. Auch Grüneis dirigiert Genreübergreifend.

O- Ton Raoul Grüneis – Generalmusikdirektor

Durchaus bereichernd war das Abschlusskonzert der Mittelsächsischen Philharmonie beim 32. Bergstadtfest in Freiberg. Erstmals spielte das Orchester sein Gala-Konzert nicht in der Nikolaikirche sondern auf dem Obermarkt. Unterstützt wurde es beim Open-Air-Auftritt von Dieter „Maschine“ Birr, dem Ex-Frontmann der Puhdys. Gespielt wurden 2 Titel aus dem Film „Die Legende von Paul und Paula“.

Peter Gotthardt hatte die Musik geschrieben und auch in Freiberg dirigiert.

Den Moment nutzte Raoul Grüneis um in sein Orchester rein zu fühlen.

O- Ton Raoul Grüneis – Generalmusikdirektor

Einer der Höhepunkte für die Musiker der Philharmonie im Veranstaltungsplan ist der Döbelner Theaterball. Auch am 24. März bei der 2018er Auflage, dem “High Noon – Westernball”, ist Vielseitigkeit gefragt.

O- Ton Raoul Grüneis – Generalmusikdirektor

Musikalisch hat der Generalmusikdirektor noch einiges vor mit seinem Orchester.

O- Ton Raoul Grüneis – Generalmusikdirektor

Für die Mittelsächsische Philharmonie und ihre 48 Musiker hat Grüneis einen besonderen Wunsch an die Politik.

O- Ton Raoul Grüneis – Generalmusikdirektor – Wunsch

In einem Land wo endlich wieder der gute Ton herrschen soll, muss doch auch möglich sein, politisch mehr Kultur zu wagen.

Der Dirigent Raoul Grüneis wurde 1964 in Würzburg geboren und studierte an der Berliner Universität der Künste. Besonders prägend war dort die Teilnahme an den Liedinterpretationskursen von Aribert Reimann und Dietrich Fischer-Dieskau. Durch den Unterricht bei Witold Szalonek, einem Schüler von Nadia Boulanger, bildet die französische Moderne einen Schwerpunkt in seinem Repertoire.

Einen anderen stellt das Werk Richard Wagners dar. Den Engagements an den Theatern Freiburg und Mannheim folgten an den Staatstheatern Oldenburg und Darmstadt Anstellungen als Erster Kapellmeister und als Generalmusikdirektor in Regensburg. Ab 2010 leitete er als Generalmusikdirektor die Staatsoper Istanbul, wo er hauptsächlich Werke des deutschen Repertoires dirigierte. 2010 wurde er von der Kritik für seine Ariadne auf Naxos zum Dirigenten des Jahres gewählt.

Gern gesehener Gast ist Raoul Grüneis in Venezuela, wo er in zehn Jahren alle großen Orchester des Landes dirigierte. Ein wichtiger Bestandteil seiner Tätigkeit ist außerdem die Arbeit mit dem musikalischen Nachwuchs; Vorbild hierfür ist die Begegnung mit dem venezolanischen ‚sistema‘ und dessen Gründer José Antonio Abreu.

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