Neue Sonderausstellung: Historische Ansichten der Burg Kriebstein

Eröffnung der neuen Sonderausstellung: „Historische Ansichten der Burg Kriebstein“

Vom 16. März bis 31. Oktober sind teilweise noch nie gezeigte Ansichten der Burg zu bewundern

Für alle Kunstinteressierten und Liebhaber der Burg wird in dieser Saison eine besondere Ausstellung präsentiert. Im Sonderausstellungsraum ist eine Vielfalt von Ansichten der Burg Kriebstein zu sehen, darunter Gemälde, Aquarelle, Graphiken, Zeichnungen etc. Jahrzehntelang wurden die unterschiedlichsten Ansichten gesammelt und jetzt erstmalig gemeinsam präsentiert.
Alle Exponate dieser Ausstellung stammen aus dem eigenen Bestand der Burg. Sehr interessant sind die unterschiedlichen Blickwinkel von Künstlern auf die Burg Kriebstein. Insgesamt werden 75 verschiedene Ansichten von der Burg ausgestellt. Zusätzlich dazu werden noch 70 Ansichtskarten
und 42 Stück Andenkenporzellan gezeigt. Die Ausstellung umfasst 43 graph ische Blätter. Darunter sind sehr seltene Exemplare zu sehen, wie z.B.:

– „Ansicht von Kriebstein“, sign. von Ludwig Richter. Es handelt sich hierbei um ein von nur drei bekannten Exemplaren. Interessant sind hierbei die Randeinfälle. Der Meister hat hierbei in die leeren Ränder der Platte Figuren und Szenen eingeritzt.

– mehrere Umriss-Radierungen von Carl Gregor Täubert, Dresden, um 1800

– kolorierte Radierung, um 1800, nach der Natur gezeichnet und gefertigt von C.A. Wizani

– sehr seltene für die Baugeschichte äußerst interessant Architekturzeichnung von Julius Leypold, um 1840

– 2 Kaltnadelradierungen von Ekkehart Stark

Ebenso werden 12 Gemälde präsentiert, worunter das sehr seltenes Bild Kriebstein und Ehrenberg, Öl auf Leinwand von Franz Wilhelm Leuteritz (1817-1902) zu sehen ist.

Zu den ältesten Ansichten zählt ein anonymes Aquarell mit dem Titel „Griebstein bei Waldheim mit Ehrenstein“, datiert 1784. Sehr außergewöhnlich ist die Darstellung von der Burg Kriebstein mit überhöhtem roten Felsen, Gouache,wahrscheinlich von Johann Friedrich Nagel geb. 1756 in Waldheim, gest. 1825 in Meißen.

Die Ausstellung wird komplettiert durch 15 sehr alte Fotografien von Kriebstein, welche in der Zeit von 1880 – 1930 entstanden. Auch an Kuriosität
en soll es nicht fehlen. Darunter findet sich z.B. ein Strohbild von Burg Kriebstein aus dem Jahr 2003, ein Scherenschnitt von Erika Schirmer „D
ornröschen auf Burg Kriebstein“. Erika Schirmer ist die Schöpferin des Liedes „Kleine weiße Friedenstaube.
Quelle: Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gemeinnützige GmbH

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