34. Döbelner Frühlingswanderung erfolgreich absolviert

„Das Wandern ist des Müllers Lust“, die Liedzeile stimmt hier nur ansatzweise, denn auch beim 34. Sachsen-Dreier waren bestimmt auch die Meier, Schulzes und viele andere in die Wanderschuhe gestiegen, um am Sonnabend auf eine der acht Strecken zwischen Döbeln, Roßwein und Altzella zu gehen. Gleich am Morgen beim der Start war das Stadion des ESV Lok Döbeln gut gefüllt. Von 6.30 Uhr bis 11.00 Uhr hier gestartet werden.

Die meisten Teilnehmer sind Wiederholungstäter und auch die Sonne blieb sich treu und steuerte bestes Frühlingswetter bei.

O-Töne Besucher

Die Döbelner Frühlingswanderung führte die Wanderer in Großbauchlitz auf den Weg in Richtung Klosterwiesen. Der Verpflegungspunkt auf dem Obermarkt. Hier präsentierte sich die „Stiefelstadt“ mit ihren touristischen und kulturellen Höhepunkten. Dazu gehörte natürlich die Pferdebahn. Neben der Möglichkeit des Eintritts ins Stadtmuseum, der Aussicht vom Rathausturm auf die über 1000 jährige Stadt und der Besichtigung des Döbelner Riesenstiefels bestand auch die Möglichkeit des in die Nicolaikirche zu besichtigen. Zu den Neuerungen des Tages gehörte das die Organisatoren diesmal Döbelns Innenstadt stärker eingebunden hatten. Als die Wanderfreunde auf die Strecken gingen waren die Macher der Veranstaltung schon längst auf den Beinen.

O-Ton Michael Thürer

Die acht Strecken führten über die 9, 12, 17, 20, 25, 33, 36, 50 Kilometer Distanz. Jeder der Wanderfreudigen konnte sich nach Lust und Laune die passende Strecke aussuchen. Natürlich hofften die Veranstalter die ESV Lok Döbeln und die Stadt Döbeln auch in diesem Jahr auf einen Teilnehmer-rekord.

O-Ton Michael Thürer

3410 Teilnehmer waren es in diesem Jahr. Und für die Organisation ein logistisches Meisterwerk. An insgesamt 5 Verpflegungsstellen konnten die Wanderer pausieren. Dabei wurden sie mit den beliebten „Döbelner Fettbemmen“, Obst und Tee verköstigt. Mehr als 1000 Liter Tee wurden gekocht und ausgeschenkt. Auch auf der Wiese an der Potonbrücke. Von hier aus ging es weiter in Richtung Hermsdorf.

Ein paar Kilometer weiter in Roßwein trugen sich vor Toreschluss die letzten Wanderer ein und machten sich auf den Weg durch das Wolfstal in Richtung Kloster Altzella.

Wer die Muldenbrücke in Gleisberg absolviert hatte, hatte auch schon fast die nächste Sehenswürdigkeit, das Sachseneck, erreicht. Hier stießen die Bezirke Leipzig, Dresden und Karl-Marx-Stadt zusammen. Es war der politische Mittelpunkt Sachsens, verriet der Flyer des Veranstalters.

Ein paar Kilometer weiter, wenige Meter vor dem Kloster Altzella hieß für die Wanderer der 50 und 36 Kilometerstrecke: „Nur noch 25 Kilometer bis zum Ziel im Stadion des ESV Lok Döbeln“. Vorbei ging es am Kloster, dass an diesem Tag ganz im Zeichen des Mittelalterspektakels stand, in Richtung Döbeln.

Wer es schon bis in die Muldestadt geschafft hatte, der kam am traditionsreichen Bürgergarten vorbei oder nutzte das Angebot mit Freisitz für einen kleine Pause mit Blick auf den Gondelteich. Die anderen zogen weiter in Richtung Ziel.

Im Ziel, dem ESV Lokstadion in Döbeln, gab es für die Wanderer nicht nur einen leckeren Imbiss und erfrischende Getränke. Die Urkunde, auf der die geschaffte Strecke verzeichnet ist, gab es oben im Zielbüro. Das Lob für die Organisatoren im Stadion.

Und während die einen noch vom 34. Sachsen-Dreier träumen, beginnen die Organisatoren mit den Vorbereitungen für den 35. Sachsendreier. 2 Wochen vor Ostern am 6. April geht es auf interessanten Wegen durch das Tal der Freiberger Mulde zwischen Döbeln und Leisnig.

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