Germania zieht davon

120 Zuschauer waren in das Stadion am Schwanenteich gekommen um ihrer Mannschaft im Nachholspiel gegen den TuS Weinböhla die Daumen zu drücken. Im dritten Pflichtspiel nach der Winterpause wollten Schneiderschützlinge nichts anbrennen lassen. Schon in der 3. Minute brachte Silvio Grötzsch den Ball im Tor unter. Die Unparteiischen plädierten auf Abseits.

Vier Minuten später testete Andreas Hönig mit diesem Freistoß den Weinböhlaer Schlussmann. Der war vor Frieden am Ball.

Kevin Frieden hatte auch bei der nächsten Aktion die Möglichkeit auf´s Tor zu schießen. Tomy Wilsdorf hatte seinen Ball verlängert.

Bei dieser Szene hatte Hannes Ryssel die Chance sein Team in Führung zu schießen, aber Kausch im Gästetor war auf dem Posten.

In der 14. Minute dann die erste nennenswerte Angriffsaktion der Gäste. Lützner spielte auf Wilde, aber der Abschluss zu ungenau.

Nach einer viertel Stunde kam Kevin Frieden nicht mehr an den langen Ball von Nico Götze heran.

Die nächste Aktion gehörte ebenfalls der Germania. Grötzsch spielte auf Richter. Der kam nicht richtig ran. Schade.

In der 23. Minute dann ein Freistoß mit Folgen. Der Schuss von Grötzsch wurde abgefälscht – Eckball. Dieser fand den Kopf von Tommy Wilsdorf und Hannes Ryssel drückte den Ball aus dem Gewühl heraus über die Linie. 1:0 nach 24 Minuten.

Tommy Wilsdorf war auch an der nächsten Aktion beteiligt, seinen Einwurf wehrten die Gäste ab. Nicht weit genug und Robin Frieden zog ab. Aber die Gäste Abwehr war dicht gestaffelt. 26 Minuten waren da gespielt.

3 Minuten später sorgte Grötzsch für den schönsten Treffer des Tages. Nach einem Sololauf, aus dem Mittelfeld heraus gestartet, zog aus 20 Metern unhaltbar ab.

In der 34. Minute dann Angriff der Germania über Kevin Frieden, Patrick Richter. Den ließ Andreas Schneider auflaufen. Schiedsrichter Philipp ließ den Vorteil zu. Kevin Frieden passte den Ball auf seinen Bruder. Schade zu ungenau.

Für das Foul bekam der Sünder die gelb-rote Karte. Die Gäste nun nur noch zu zehnt auf dem Platz.

Die Germania bestimmte nun vollends das Geschehen auf dem Platz, versäumte aber den Sack zu zu machen. Wie hier in der 37. Minute. Die Hereingabe von Frieden auf Grötzsch, Endstation Kausch.

In der 38. Minute Eckball Robin Frieden auf Nico Götze und der sah Silvio Grötzsch.

Abseits meinten die Unparteiischen. In unserer Zeitlupe sieht das anders aus, aber sei´s drum.

Die letzte Aktion in der ersten Spielhälfte hatte der Tus Weinböhla. Die Gäste kamen über links. Mussten neu aufbauen. Den Ball von Robert Klix konnte Nico Kaiser trotz Richtungswechsel sichern.

Die Zweite Hälfte der Partie zogen die Gastgeber sofort an sich. Aber aus dem Ball- und Raumgewinn konnte die Germania kein Kapital schlagen.

In der 50. Minute dann. Freistoß getreten von Silvio Grötzsch. Philipp Rauthe mit Direktannahme. Der lag nicht schlecht.

In der 59. Spielminute Richter über rechts, sein Pass wurde abgewehrt. Götze mit dem Neuaufbau. Der Ball kam zu Robin Frieden und der mit einem weiten Ball.

Germania drückte weiter. Diesmal über links. Grötzsch von Ettelt geblockt. Der Ball rollte vor die Füße von Robin Frieden. Er hätte alles klar machen können.

Dann erhitzten sich die Gemüter. In der 65 Minute foulte Johannes Rothe Robin Frieden. Dafür durfte er vorzeitig die Dusche benutzen. Vorher blieb Zeit für eine Entschuldigung.

In der 69. Minute bäumten sich die Gäste noch einmal auf. Markus Wilde bediente Tom Reichelt, aber keine übergroße Gefahr.

In der 70. Minute dann erneut die Gastgeber über rechts mit Grötzsch und Borchhardt. Der Kopfball von Kaltschmidt weit weg von der Gefahrenzone.

Den Mittweidaern gelang es nicht aus der Überzahl und der Überlegenheit mehr zu machen. Auch hier in der 76. Minute ist für Richter an der Strafraumgrenze Endstation.

Bis in die 88. Minute sollte es dauern, dass die Hausherren ihre Überlegenheit ausspielen und Philipp Rauthe das 3:0 besorgte, damit stellte er den Endstand her.

Das Spiel endete wie es begann mit einem Abseitstor der Germania.

Fazit: Tabellenführer Germania Mittweida ist ohne Gegentreffer geblieben. Durch den 3:0-Erfolg gegen den Neunten TuS Weinböhla haben die Schneiderschützlinge nun zehn Punkte Vorsprung auf den Zweiten aus Freiberg.

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