Abschlussveranstaltung des Förderprojektes GKV „Alles unter einem Dach – Das Döbelner Modell“

Am 10. April hatte die WGF „Fortschritt“ zur Abschlussveranstaltung des Förderprojektes „Alles unter einem Dach – Das Döbelner Modell“ geladen. Der Einladung gefolgt waren neben dem Vorstand, Aufsichts- und Mieterbeirat der Genossenschaft auch die Theorie- und Praxispartner. Das Projekt lief über 3 Jahre und wurde vom Spitzenverband der deutschen Krankenkassen finanziell unterstützt.

O-Ton Prof. Dr.-Ing Michael Uhlmann Geschäftsführer ATB Chemnitz gGmbH

Dabei bildete die Marketingstrategie der Wohnungsgenossenschaft die Basis für die Entwicklung des Arbeitskonzeptes für das Modellprogramm. Partner war hier das Chemnitzer Forschungs- und Beratungsinstitut ATB mit Kristin Goldberg.

Die Umsetzung barg einiges an Herausforderungen, auch wenn das Thema Wohnen im Alter schon länger ein Thema in der Genossenschaft ist.

O-Ton Katja Näther / Projektbetreuerin WG „Fortschritt“

Wichtig bei der Umsetzung des pflegerischen Aspekts war es Wissen zu sammeln und entsprechende Praxispartner ins Boot zu holen. Dabei hatten die Verantwortlichen ein gutes Händchen. „In der Phase der theoretischen Konzepterarbeitung als auch in der Phase der praktischen Umsetzung erwies sich die Auswahl der Partner als sehr effektiv“, lobte Vorstand Stefan Viehrig.

Ergebnis und ein wichtiger Meilenstein war im Projekt die Einrichtung der seniorenfreundlichen Musterwohnung im Haus Käthe-Kollwitz-Straße 17.

O-Ton Katja Näther / Projektbetreuerin WG „Fortschritt“

Im WGF- Wohnpark in der ehemaligen Leninschule ging die WGF den Schritt von barrierearm zur barrierefreihen Wohnung. Sechs davon entstanden im Rahmen des GKV-Projektes. „Dort können die Mieter mit dem Fahrstuhl sogar in die Begegnungsstätte fahren. Da ist uns ein Vorzeigeobjekt gelungen.“, sagte Katja Näther in der Abschlussveranstaltung. Weitere Ergebnisse des Projektes flossen in verschiedene kleine Objekte. Nach Abschluss des Projektes zog die Betreuerin ihr Fazit.

O-Ton Katja Näther/ Projektbetreuerin WG „Fortschritt“

Von dem guten Ergebnis in Döbeln profitieren in Zukunft noch sehr viele Menschen in Politik und Wohnungswirtschaft, aber vor allem die Mieter, weiß Dr. Axel Viehweger.

O-Ton Axel Viehweger, Vorstand des Landesverbandes der Wohnungsgenossenschaften

„Begreifen kommt von Anfassen“, sagt der Volksmund. Und diese Damen und Herren haben mit ihrem vom GKV geförderten Projekt „Alles unter einem Dach – Das Döbelner Modell“ viel dafür getan Wohnen im Alter für die Zukunft verstehen zu lernen.

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