Kirchstraße 16 – Erste Bauphase beendet

Vor gut 2 Jahren drohte es noch Einzustürzen das Gebäude in der Kirchstraße 16.

Für die meisten ein einziger Schandfleck entpuppte sich das hässliche Entlein zu einem Schwan. Das Gebäude ist eines der ältesten und historisch wertvollsten der der Stadt. Damals war es vom Einsturz bedroht. Nach gut 1 1/2 Jahren Bautätigkeit ist der erste Abschnitt beendet.

O-Bürgermeister Ralf Schreiber

650.000 Euro hat die Stadt für nachhaltige Sicherung in die Hand genommen.

80 Prozent davon wurden über das Programm Städtebaulicher Denkmalschutz gefördert. Die Ergebnisse der nachhaltigen Sicherung sind in allen Etagen des Hauses, aber besonders im Dachgeschoss nachvollziehbar. Man habe mehr von der ursprünglichen Bausubstanz erhalten wollen. Doch die Substanz war beispielsweise durch Schädlinge in Mitleidenschaft gezogen worden. In neuem Gewand präsentiert sich deshalb auch der Dachstuhl.

Auch die vom Einsturz bedrohte Außenwand musste erneuert werden, natürlich wieder als Fachwerk, um in der Bohlenstube die Anschlüsse an die Fischgrätendecke zu ermöglichen. Die Wandverkleidungen sind demontiert und eingelagert, sagte der Oberbürgermeister beim Pressetermin vor Ort. Dabei verwies er auch auf die nächste Bauphase.

O-Ton Bürgermeister Ralf Schreiber

Die Fertigstellung des Gebäudes in der Kirchstraße 16 wird Auswirkungen auf die Mittweidaer Museumslandschaft haben. Einen entsprechenden Beschluss zur Übernahme des Hauses in das Mittweidaer Museumskonzept hatte der Stadtrat Anfang des Jahres schon gefasst.

O-Ton Bürgermeister Ralf Schreiber

Bis es soweit ist wird in der Kirchstraße 16 erst einmal gebaut. Fördern lassen will sich die Stadt die Maßnahme zu 80 Prozent über das Förderprogramm Europäischer Fonds und mit weiteren zehn Prozent über das Programm Städtebaulicher Denkmalschutz.

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