Kolbe-Enkelin besucht Waldheim und das Stadtmuseum

Am Sonnabend besuchte Maria Freifrau von Tiesenhausen das Stadt- und Museumshaus in Waldheim und somit auch die, seit der Eröffnung im vergangenen Jahr, hier untergebrachte Ausstellung mit Werken des Künstlers Georg Kolbe.

Eigentlich war ihr Besuch auch zur damaligen Eröffnung geplant, aber aus gesundheitlichen Gründen konnte sie aus dem kanadischen Vancouver nicht anreisen. Das holte sie jetzt mit 89 Jahren nach und besuchte gemeinsam mit ihrer Nichte Sabine Röder auch noch andere Städte in Deutschland. Dresden, Berlin und Frankfurt gehörten dazu.

Gemeinsam mit Bürgermeister Steffen Ernst besichtigte die Enkelin des Künstlers Georg Kolbe die Ausstellung. Diese gefiele ihr gut, sagt sie, ein besonderes Stück möchte sie aber nicht herausheben.

O-Ton Maria Freifrau von Tiesenhausen

Die Museumsleiterin Katja Treppschuh führte durch die Ausstellung. Die drei Räume sind thematisch in Tanz- und Bewegung, Porträt und Werk sowie Stil im Schaffen Georg Kolbes gegliedert und in jedem steht im Zentrum ein Schlüsselwerk.

21 stadteigene Werke und eine Leihgabe des Kolbemuseums Berlin werden hier gezeigt. Georg Kolbe wurde 1877 in Waldheim geboren. Heute gilt er als einer der erfolgreichsten deutschen Bildhauer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Sie habe ihren Großvater geschätzt und er sie, sagt die Enkelin, und erzählt über Kolbes Verbindung zu seiner Geburtsstadt Waldheim.

O-Ton Maria Freifrau von Tiesenhausen

Eines der beliebtesten Motive der Fotografen an diesem Tag: Sie neben ihrer Büste als Kleinkind.

Nach ihren Eindrücken befragt, welche sie aus Waldheim mitnimmt, sagt sie.

O-Ton Maria Freifrau von Tiesenhausen

Dazu gehört wohl auch der Umbau des Napoleonhauses und heutigen Stadtmuseums. Es ist nicht das Wunschobjekt für die Ausstellung der Kolbschen Werke, aber die Geschichte der Sanierung, im Dachgeschoss zu sehen, beeindruckt, den Gast. Begleitend zur ständigen Ausstellung gibt es eine Sonderausstellung, die sich mit der Baugeschichte des Gebäudes befasst.

Die ständige Ausstellung widmet sich der Stadtgeschichte. Noch erzählt sie aus der Innungsgeschichte der Tuchmacher und Leineweber.

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