Germania Mittweida auf Meisterkurs

Für die einen ist es Stadion am Schwanenteich für die anderen der Ballermann, denn hier legte der Spitzenreiter der Landesklasse Mitte den Grundstein für seine Siegesserie, die durchaus auch torreich war. Ob die Serie gegen die Mannschaft der SG Empor Possendorf hält, das war am vergangenen Samstag die Frage. Und die wollten auch die 110 Zuschauer des Spiels beantwortet wissen.

Beide Teams agierten anfänglich verhalten und tasteten sich ab. Allmählich nahm die Partie Fahrt auf. Beide Kontrahenten versuchten, nach vorn zu spielen. In der 7. Minute hatte Grötzsch konnte nach einem Einwurf von Wilsdorf den ersten Abschluss und Possendorfs Keeper Pierre Oertel das erste Bienchen verzeichnen.

Eine Minute später. Der Possendorfer Oliver Göschick fing den Pass von Hannes Ryssel ab, setzte Rene Schmidt in Szene und der verzog. Possendorf agierte durchaus auf Augenhöhe, aber beim Angriff der Germania in der 16. Minute setzte sich Toni Hahn am rechten Flügel durch und sorgte für das 1:0. Die Freude über das 1:0 war groß, aber kurz.

Innerhalb von drei Minuten mussten die Gastgeber den Ausgleich hinnehmen. Zwei Minuten nach dem Führungstreffer erkämpfte sich Rene Schmidt den Ball und schickte seinen Kameraden über links. Der Ball passierte die Mittweidaer Abwehr und fand den frei stehenden André Heinisch. Der drückte den Ball am langen Pfosten über die Linie. Die Mittweidaer Abwehr inklusive Torwart Kaiser sah hier nicht gut aus. Eins beide.

In der 19. Minute behauptete Schmidt gegen Richter den Ball, spielte über rechts auf Julius Nanning. Der flankte in den Strafraum der Mittweidaer. Torwart Kaiser zögerte beim Rauslaufen und Borchardt verlor das Kopfballduell gegen Heinisch, der köpfte zur 2:1 Führung für die Gäste ein.

Verkehrte Welt im Stadion am Schwanenteich. Aber die Schneiderschützlinge blieben ruhig. Sie kamen mit Wilsdorf. Der Einwurf abgewehrt. Dann versuchte es Götze aus der Distanz, Schmidt dazwischen und Rauthe. Chance vertan.

In der 28. Minute schlug Grötzsch einen Freistoß vor das Tor. Pittroff köpfte sehenswert zum 2:2 ein.

Possendorf spielte weiter gut mit, bis sich Borchardt den Ball erkämpfte und den Angriff über rechts einleitete. Im perfekten Zusammenspiel mit Hahn hebelten sie die Gästeabwehr aus und Borchart vollendete, nach der Vorlage von Pittroff, aus kurzer Entfernung. 3:2 – das Ergebnis gedreht.

Und die Mittweidaer waren hungrig und drückten weiter, allerdings blieben die Bemühungen in der Gästeabwehr hängen.

Auch die letzte Aktion vor der Halbzeitpause war nicht von Erfolg gekrönt. In der 43. Minute legte Grötzsch den Freistoß auf den Kopf von Richter. Die Zuschauer konnten zur Halbzeitpause über die 3:2 Führung freuen.

In der 2. Halbzeit erspielte sich Germania ein klares Übergewicht. Auch wenn der Angriff von Ryssel Hahn Richter und Pittroff nicht von Erfolg gekrönt war.

In der 50. Minute Einwurf von Wilsdorf auf Ryssel Oertel hatte aufgepasst. In der 57. Minute von Freistoß Grötzsch wurde abgefangen und Rauthe versuchte es mit einem Schlenzer.

In der 61. Minute dann ein Angriff der Gäste über rechts. Aber Schlussendlich landete der Ball bei Nico Kaiser.

Zwei Minuten später setzte Rauthe zu diesem Solo an, versäumte es aber rechtzeitig Pittroff in Szene zu setzen.

In der 66. Minute war ein Standard, ausgeführt von Grötzsch, Ausgangspunkt für das 4:2. Philipp Rauthe schob den Ball ohne Mühe ins leere Tor. Oertel im Gästetor sah da nicht gut aus.

In der 69. Minute hatte Ryssel nach Eckball von Grötzsch die Gelegenheit zu erhöhen. Die Hausherren blieben am Drücker, bei Possendorf schwanden die Kräfte.

Grötzsch hatte hier die einmalige Gelegenheit nach dem Einwurf von Borchardt das Ergebnis hochzuschrauben.

In der 76.Minute war es dann soweit. Der schönste Angriff der Partie sorgte für die die endgültige Entscheidung. Grötzsch herlich freigespielt, behielt die Übersicht und schob den Ball perfekt quer. Hannes Ryssel musste nur noch den Fuß hinhalten.

Er stellte damit den 5:2 Endstand her.

Fazit: Mittweidas Fußballer haben in der Landesklasse gegen Empor Possendorf einen Rückstand gedreht. Damit bleiben die Schneiderschützlinge auf Meisterkurs.

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