„Jubel auf Abruf“

„Hätte, hätte Fahrradkette“ – genauso gestaltete sich der 22. Spieltag in der Landesklasse Mitte für die Fußballer des SV Germania Mittweida. Sie hatten alle Fäden in der Hand, um die vorzeitige Meisterschaft in trockene Tücher zu bringen, allerdings bei einem stark motivierten Gegner auf Augenhöhe. Der BSV 68 Sebnitz empfing im Waldstadion den SV Germania Mittweida.

121 zahlende Zuschauer sahen in der 1. Spielminute diesen Freistoß von Hönig und die Kopfballverlängerung von Patrick Richter.

2 Minuten später erlief sich Tommy Wilsdorf auf der rechten Außenbahn den Ball, wurde aber im Strafraum von den Beinen geholt.

Den Elfmeter verwandelte Kapitän Silvio Grötzsch mit etwas Glück, denn der Torhüter der Gastgeber war dran am Ball.

Der Kapitän hatte auch die nächste Chance. In der 6. Minute setzte ihn Toni Hahn in Szene.

In der 14. Minute dann das erste nennenswerte Lebenszeichen der Sebnitzer. Aber zum Glück war das Aluminium im Weg.

Und wenn sich Geschichte wiederholt, dann jetzt, wieder Lattentreffer der Sebnitzer und Riesen-Dusel für die Schneiderschützlinge.

Sebnitz kam weiter über rechts und hier hatten sie viel Glück, dass die Gastgeber auch diese Chance verstreichen ließen. 19. Minuten waren gespielt.

In der 21. Minute kam erneut die Germania über einen Standard. Richter war hier mit dem Kopf zur Stelle. Klasse Parade bei Oppitz im Tor der Gastgeber.

In derselben Spielminute. Thommy Wilsdorf mit diesem herrlich langen Ball auf Silvio Grötzsch. Endstation Oppitz.

Germania zeigte sich stets bemüht um die Führung auszubauen, wie hier Grötzsch in der 32. Minute.

In der 44. Minute fiel dann der Ausgleich. Bei dieser Hereingabe kam Mittweidas Torwart Nico Kaiser nicht richtig heran und konnte das Leder nicht festhalten. Tomas Hurab staubte ab. 1:1 stand es zur Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit gestaltete sich die Partie offener und es ergaben sich mehr Möglichkeiten.

Solche wie dieser Standard, ausgeführt von Silvio Grötzsch. Aber Dominik Oppitz war auf dem Posten.

In der 48. Minute griffen die Sebnitzer mit diesem weiten Ball an. Aber Nico Kaiser hatte aufgepasst.

Auf der anderen Seite versuchte es Toni Hahn mit dieser Aktion.

Sebnitz über rechts, aber auch hier war Kaiser auf der Hut. Sein Gegenüber Oppitz dagegen musste nicht eingreifen.

Bei der nächsten Aktion von Wilsdorf war er noch dran.

In der 60. Minute versuchte sich erst Toni Hahn und dann Kevin Frieden von der Grundlinie. Die Sebnitzer Abwehr stand kompakt.

In der 65. Minute dann verhinderte Oppitz mit dieser Großtat das 2:1. Hahn hatte hier abgezogen.

Im Gegenzug Borchardt klärte zur Ecke. Den Eckball brachte Chris Müller auf die kurze Ecke. Trotz Abwehrversuch von Kaiser landete der Ball im Netz. 2:1 für Sebnitz.

Germania hatte nur diesen Kopfball von Hahn in der 75. Minute entgegenzusetzen.

Auf der anderen Seite erneut Eckball für Sebnitz, aber Kaiser hielt.

Nächster Eckball, auch hier blieb Kaiser Sieger.

In der 83. Minute zerrte die Germania noch einmal an den Ketten. Wilsdorf Hahn und Rauhte hätten beinahe ein Geschenk der Gastgeber bekommen.

In der 86. Minute wiederum nach einem Eckball erhöhte Hurab per Seitfallzieher zum 3:1.

Die Schneiderschützlinge hatten an diesem Tag nicht mehr viel beizutragen. Der Sieg des Gastgebers war auch in der Höhe in Ordnung. Germania muss nun 1 Woche nach Pfingsten zu Hause gegen den FV Gröditz ran. Ein Spiel, das noch lange nicht gewonnen ist.

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